Empfehlungen für Suchanfragen
Um das Beste aus der Suchmaschine herauszuholen, formuliert man eine Suchanfrage am besten als
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Wort:
Warntag
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einfache Nominalphrase:
landesweiter Warntag
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erweiterte Nominalphrase:
landesweiter Warntag am Donnerstag
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einfache Aussage:
Koalitionsvertrag wurde vereinbart
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einfache Faktenfrage:
Wann findet die Kommunalwahl in Düsseldorf statt?
Dabei sollte man
Google-Sprech (Kette von unverbundenen Wörtern) und
Formal-Sprache (künstlich überfrachtete und übergenaue Sprache) vermeiden:
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GUT:
Danksagung von Reul
SCHLECHT:
Danksagung Reul (Google-Sprech)
SCHLECHT:
Ausdruck des Dankes durch eine Person mit dem Namen Reul (Formal-Sprache)
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GUT:
schulpraktische Ausbildung
SCHLECHT:
ausbildung schul praktikum (Google-Sprech)
SCHLECHT:
praxisorientierte Lehrerausbildung an einer Lehrerausbildungsstätte (Formal-Sprache)
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GUT:
NRW präsentiert das Landesprogramm
SCHLECHT:
landesprogramm präsentation nrw (Google-Sprech)
SCHLECHT:
Das Bundesland NRW stellt eine Liste politischer Maßnahmen vor (Formal-Sprache)
Beliebteste Tipps
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GUT:
Paul; Wüst
SCHLECHT:
paul wüst
Wenn zwei (oder mehr) Konzepte in einem Dokument gesucht sind, sollte man klar formulieren,
dass es zwei getrennte Dinge sind. Dazu verwende man das Semikolon ";" oder ein "und";
sonst kann die Anfrage als ein Konzept missverstanden werden, im Beispiel
ein Herr Paul Wüst.
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GUT:
Herbert Reul
SCHLECHT:
reul herbert
SCHLECHT:
Reul, Herbert
Personennamen aus Vorname und Nachname sollte man wie üblich in dieser Reihenfolge schreiben.
In formalen Kontexten vorkommende Schreibungen wie die vorangehenden werden oft missverstanden.
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GUT:
Kommunalwahl im Rhein-Kreis Neuss
auch GUT:
Kommunalwahlen im Rhein-Kreis Neuss
Singular und Plural werden in der Suche nicht unterschieden.
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GUT:
Krischer besucht Welzen
auch GUT:
Krischer besuchte Welzen
Die verschiedenen Zeitformen der Verben werden in der Suche nicht unterschieden.
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GUT:
Ministerpräsidentin Kraft gedenkt Hr. Spiegel
Bei mehrdeutigen Namen oder Nomen kann ein möglichst neutraler und einfacher Hinweis helfen, um nicht gemeinte Bedeutungen auszuschließen.
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Um die semantische Suche (also Umformulierungen mit Regeln und Lexikonwissen) bei einer Suchanfrage zu unterbinden, schreibt man die Suchanfrage in doppelte Anführungsstriche. Beispiel:
"SGB". Es wird auch nach SGBs gesucht, nicht aber nach Langformen wie Sozialgesetzbuch.
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