1. +++ (SEM)
Erfolgreicher, länderübergreifender Artenschutz
Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt auch als Brotfisch der Fischerei.
Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und vereinzelt auch Überfischung gingen die Maifischbestände in der Vergangenheit jedoch sehr stark zurück.
"Wir freuen uns, dass im Rahmen des Maifischprojekts bereits Rückkehrer festgestellt werden konnten, die sich natürlich im Rhein reproduziert haben.
Der Populationsaufbau im Rhein schreitet voran, das Maifischprojekt trägt somit Früchte und ist ein schönes Beispiel für erfolgreichen, länderübergreifenden Artenschutz", so die drei Ministerinnen der Bundesländer an der Rheinachse.
Datum: 2023-05-31;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/laenderuebergreifendes-gemeinschaftsprojekt-fuer-den-artenschutz-ministerinnen;
Themen: offizieller Maifischbesatz
# ?, Wiederansiedlung
# ?, länderübergreifendes Gemeinschaftsprojekt
# ?, länderübergreifender Artenschutz
# ?, Generation von Maifischen
# ?, Rheinachse
# ?, Wanderhindernisse
# ?, Überfischung
# ?, 1960er Jahre
# ?, Ministerinnen
# ?
2. +++ (SEM)
Vor hundert Jahren stiegen Maifische noch den Rhein in großen Schwärmen bis weit über Basel hinauf.
Sie wurden auch in vielen Rheinzuflüssen im Frühjahr sehr häufig gefangen und bildeten eine wichtige Grundlage für die Berufsfischerei.
Der Maifischbestand brach aufgrund starker Überfischung und durch fortschreitende Zerstörung von Laichgebieten, Errichtung von Wanderungshindernissen und insbesondere durch die stark zunehmende Gewässerverschmutzung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollständig zusammen.
Es wurden jedoch bis 1963 noch vereinzelte Maifische im Rhein gefangen.
Als die Wasserqualität des Rheins dank verstärkter Anstrengungen bei der Gewässerreinhaltung wieder verbessert wurde, konnten ab 1978 immer wieder einzelne Maifische im Oberrhein nachgewiesen werden.
Datum: 2013-12-15;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/maifische-vermehren-sich-wieder-im-rhein-gemeinsames-artenschutzprojekt-von;
Themen: Maifischbestand
# ?, Jungfische
# ?, Fischpässe
# ?, Kühlwasserentnahmestelle
# ?, Rheinabschnitt
# ?, Rheinstaustufen
# ?, gemeinsames Artenschutzprojekt
# ?, Routineuntersuchungen
# ?, hessische Ministerin
# ?, Zusammenbruch
# ?
3. +++ (SEM)
Zur Wiederansiedlung wurde im Jahr 1998 das NRW-Wanderfischprogramm gestartet mit dem Ziel, einstmals ausgestorbene oder verschollene heimische Fischarten wieder in die Gewässer Nordrhein-Westfalens zu bringen oder deren Bestand zu erhalten.
"Mit dem Programm haben wir gezeigt, dass ein ambitionierter Naturschutz wirkt.
Mit dem Maifisch und dem Lachs sind zwei einstmals heimische Fischarten nach Jahrzehnten wieder in unsere Flüsse zurückgekehrt, die wegen Überfischung und der schlechten Gewässerqualität schon ausgestorben waren", sagte Minister Remmel, der in Köln-Poll junge Maifische im Rhein aussetzte.
Noch zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war der Maifisch in NRW weit verbreitet.
Obwohl der Bestand zu dieser Zeit schon geschwächt war, stiegen noch hunderttausende der schmackhaften Fische den Rhein und seine größeren Zuflüsse hinauf, insbesondere entlang des Rheins.
Datum: 2015-06-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-lebendige-gewaesser-sind-lebensadern-fuer-nordrhein-westfalen;
Themen: Nordseeschnäpel
# ?, Wanderfische
# ?, Gewässer in Nordrhein-Westfalen
# ?, lebendige Gewässer
# ?, Arbeiterkneipen
# ?, Maifischfang
# ?, erfolgreiches Wanderfischprogramm
# ?, sichtbare Tradition
# ?, Edelkrebs
# ?, Vorwarnliste
# ?
4. +++ (SEM)
Die neue Anlage der Firma glammeier+john Aquakultur GmbH & Co. KG in Porta-Westfalica wird mit rund 300.000 Euro aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds mit Mitteln der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Die Anlage kann rund 100 Tonnen Speisefisch im Jahr zur Verfügung stellen, ohne dass es zur Überfischung von Zanderbeständen in natürlichen Gewässer kommt.
Die traditionelle Fischerei kann den steigenden Fischbedarf kaum noch bedienen ohne dabei Gefahr zu laufen, dass es zur Überfischung und damit zur Gefährdung der entsprechenden Fischarten kommt.
Der größte Teil des Speisefischs wird bereits jetzt nach Deutschland importiert.
Staatssekretär Bottermann: "Aquakulturen bieten vielfältige Perspektiven, denn sie umfassen zum Beispiel auch die Bereitstellung von Krebstieren, Muscheln und anderen aquatischen Organismen für die Märkte."
Datum: 2022-05-17;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neue-nachhaltige-aquakultur-fuer-den-speisefisch-zander-eroeffnet;
Themen: Zander
# ?, natürliche Gewässer
# ?, hochwertiger Speisefisch
# ?, neue Aquakultur
# ?, zukunftsweisende Aquakultur
# ?, Aquakulturen
# ?, Fischereifonds
# ?, Forellenteichwirtschaften
# ?, Prinzip von Kreislaufanlagen
# ?, deutsche Aquakultur
# ?
5. +++ (SEM)
Mein ausdrücklicher Dank geht an die Stiftung Wasserlauf und alle weiteren Beteiligten vor Ort, die dieses tolle Patenschaftsprogramm ermöglichen.
"
Aufgrund von Gewässerverschmutzung und anderen Faktoren wie Wanderhindernissen oder Überfischung war der Lachs bis in die 1990er Jahre im Rheinsystem ausgestorben.
Seit Beginn des Wanderfischprogramms im Jahr 1998 sind über 5.000 Lachse nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt.
Die Wanderfischart Nordseeschnäpel aus der Familie der Lachsfische ist im Rahmen des Programms erfolgreich im Rhein wiederangesiedelt worden.
Datum: 2022-11-14;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ueber-5000-lachse-zurueckgekehrt-ministerin-gorissen-wuerdigt-erfolge-des;
Themen: Wanderfische
# ?, Oberläufe des Rheinzuflusses
# ?, Rheinzuflüsse
# ?, Flüsse
# ?, Maifisch
# ?, Herbst
# ?, Kontrollstation
# ?, neue Lachsgeneration
# ?, hunderte Lachse
# ?, Fischereiverband
# ?
6. +++ (SEM)
Das Bestreben des Maifischprojektes ist es, die Wiederansiedlung des Maifischs am Rhein als bedeutende Wanderfischart aufzubauen und weiter zu stärken.
Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt auch als Brotfisch der Fischerei.
Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und vereinzelt auch Überfischung gingen die Maifischbestände in der Vergangenheit jedoch sehr stark zurück.
Im Rahmen des Maifischprojekts konnten bereits Rückkehrer festgestellt werden, die sich natürlich im Rhein reproduziert haben.
Bis zur Etablierung einer vollständigen, sich selbst reproduzierenden Maifischpopulation im Rhein müssen die Projektmaßnahmen jedoch noch weitergeführt werden.
Datum: 2025-06-12;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/laenderuebergreifendes-zeichen-fuer-die-artenvielfalt-ministerin-gorissen-setzt;
Themen: Wiederansiedlung
# ?, Stellen in Rhein
# ?, Artenvielfalt
# ?, Nebengewässer
# ?, länderübergreifendes Zeichen
# ?, offizieller Maifischbesatz
# ?, rheinischer Fischereiverband
# ?, Wanderhindernisse
# ?, Überfischung
# ?, Maifische
# ?
7. +++ (SEM)
Maifisch als "Brotfisch" der Fischerei
Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt auch als Brotfisch der Fischerei.
Aufgrund von Gewässerverschmutzung, der Errichtung von Wanderhindernissen, der Beseitigung bedeutender Laichgebiete und der Überfischung starb der Maifisch Mitte des 20. Jahrhunderts in unseren Gewässern aus.
Das Projekt zur Wiederansiedlung der Wanderfischart im Rhein wurde 2007 in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Land Hessen ins Leben gerufen und bereits in mehreren Phasen durchgeführt.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die aktuelle Phase von 2022 bis 2026 mit insgesamt 355.000 Euro bezuschusst.
Datum: 2026-05-29;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/laenderuebergreifendes-zeichen-fuer-die-artenvielfalt-ministerin-gorissen-setzt-0;
Themen: Maifischprojekt
# ?, Maifischbesatz
# ?, Rheinsystem
# ?, Landesfischereiverband
# ?, Rahmen des Maifischprojekts
# ?, französische Region
# ?, Erhalt
# ?, Zuflüsse
# ?, Artenvielfalt
# ?, Alosa-Stiftung
# ?
8. +++ (SEM)
Ein von EU und Land unterstütztes Artenschutzprojekt in der Eifel brachte im Jahr 2020 erstmals wieder geschlechtsreife Muscheln hervor.
Ein weiterer Schwerpunkt der Broschüre ist die "Regionale Aquakultur".
Viele Fischbestände in den Weltmeeren sind heute schon überfischt.
Um auch in Zukunft den Bedarf nachhaltig decken zu können, werden Aquakulturen den Wildfang zunehmend ersetzen.
Zur Erforschung und Entwicklung von zukunftsweisenden Lösungsansätzen plant die Landesregierung am Standort Kirchhundem-Albaum eine Modernisierung und Stärkung der Bereiche Fischereiökologie und Aquakultur des Landesumweltamtes durch ein modernes Kompetenzzentrum mit modernen Laboren und neuer Teichanlage.
Datum: 2021-03-19;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/weltwassertag-am-22-maerz-wasser-schuetzen-und-wertschaetzen;
Themen: Weltwassertag
# ?, Durstlöscher
# ?, Instagramlivegespräch
# ?, natürliche wirtschaftliche Ressource
# ?, neue Broschüre
# ?, Schluck
# ?, Trinkwasserschutzkooperationen
# ?, Wasserwelten
# ?, Weltmeere
# ?, Fischereiökologie
# ?