1. +++ (SEM)

"Wildschweine müssen ganzjährig intensiv bejagt werden.
Auch die meist führungslosen jungen Wildschweine, so genannte Überläufer, streifen umher und erhöhen das Ausbreitungsrisiko", sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.
Neben den Frischlingen müssten auch die Überläufer verstärkt bejagt werden, um die hohen Wildschweinbestände zu reduzieren.
Die unteren Jagdbehörden auf kommunaler Ebene werden gebeten, hierzu kurzfristig die Schonzeit für Überläufer bis zum 31. März 2018 aufzuheben.
Im Osten Tschechiens sind mittlerweile mehr als 20 Fälle der Seuche bei Wildschweinen festgestellt worden, das neue Seuchengebiet ist nur noch etwa 300 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Datum: 2017-07-18; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-lebensmittelreste-ordnungsgemaess-entsorgen;
Themen: Wildschweine # ?, verstärkte Jagd # ?, Urlauberinnen # ?, ungefährliche Seuche # ?, Überläufer # ?, infizierte Schweine # ?, Sterblichkeitsrate # ?, Mülleimer # ?, Hausschweine # ?, freie Natur # ?

2. +++ (SEM)

Den Ferntransport des ASP-Virus über mehrere 100 Kilometer hinweg aus den osteuropäischen Ausbruchsgebieten nach Nordrhein-Westfalen erfolgt durch Menschen aufgrund von Transport infizierten Materials (z.B. LKW, PKW, Kleidung, Schuhwerk, Lebensmittel wie Wurstwaren).
2. Mit diesem Material können sich dann Wildschweine infizieren (z.B. durch die Aufnahme infizierter Wurstwaren an Autobahn-Rändern oder auf den Parkplätzen an Raststätten).
Wildschweine transportieren das ASP-Virus in die entsprechende Region, besonders mobile Tiere wie sog. "Überläufer" spielen dabei eine große Rolle.
3.
Vom Kot lebender als auch unmittelbar von verendeten Wildschweinen kann anschließend durch Sekundärverwerter (z.B. Haushund, Fuchs, Ratte, Rabenvögel) oder wieder durch den Menschen selber der Eintrag in Nutztierhaltungen erfolgen und Tierleid sowie hohen wirtschaftlichen Schaden verursachen.

Datum: 2018-06-28; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/uebung-zur-bekaempfung-der-afrikanischen-schweinepest-nordrhein-westfalen-0;
Themen: afrikanische Schweinepest # ?, Wildschweine # ?, Krisenübung # ?, Ferntransport # ?, Bergung # ?, Ausbruch # ?, Abriegelung # ?, Biosicherheitsauflagen # ?, Hygieneschleuse # ?, Kadaverfunde # ?

3. +++ (SEM)

2. Mai 2026 Ein Wildschweine schnüffeln auf Waldboden mit Stöcken und Blätternas Foto: Pexels.com |
Anna Hinckel
Der Fundort des tot aufgefunden Überläufers befindet sich außerhalb der Sperrzone II und innerhalb der Sperrzone I. Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Seit dem Erstfund eines an der Afrikanischen Schweinepest verendeten Wildschweins bei Kirchhundem im Kreis Olpe im Juni 2025 werden im Zuge eines landesweiten Monitorings erlegte und tot aufgefundene Wildschweine auf ASP-Viren untersucht.
Mittlerweile sind hierbei landesweit über 45.000 Tiere negativ untersucht worden.

Datum: 2026-05-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-kadaverfund-bei-netphen-im-kreis-siegen-wittgenstein;
Themen: africanische Schweinepest # ?, Kadaverfund # ?, Überläufer # ?, Sperrzone # ?, Allgemeinverfügungen # ?, Fundort # ?, Blätternasse # ?, Einsatzkräfte des Kreises # ?, Zaunbaumaßnamen # ?, betheiligte Kreise # ?