1. +++ (SEM)
Wie an einer Perlenkette aufgereiht, bildeten die Militäreinrichtungen ein in sich geschlossenes System.
Im Unterschied zu den Landgrenzen gehören daher zum Niedergermanischen Limes alle Arten militärischer Einrichtungen, vom Wachturm bis zum riesigen Zweilegionenlager.
Verkehrsader für den Limes war auf deutscher Seite die überwiegend schnurgerade angelegte römische Reichsstraße entlang des Rheins, auf der heute in großen Teilen die Bundesstraße 9 verläuft.
Auf deutscher Seite können 19 Kommunen in Nordrhein-Westfalen und eine Kommune in Rheinland-Pfalz insgesamt 27 hochrangige Fundplätze des römischen Militärs vorweisen (s. anliegende Liste).
Die wichtigsten archäologischen Plätze des Niedergermanischen Limes sind: das Praetorium in Köln als Sitz des militärischen Oberbefehlshabers und Statthalters, das Doppellegionslager Vetera I in Xanten, dem bis zu seiner Zerstörung 70 n. Chr. mit 10.000 Mann größten Standlager im Römischen Imperium, die Legionslager in Bonn, Neuss und Nijmegen, die Hilfstruppenlager in Remagen, Köln-Deutz, Dormagen, Monheim, Krefeld, Moers-Asberg und Kalkar sowie Arnheim, Vechten, Utrecht, Zwammerdam, Alphen und Valkenburg.
Datum: 2015-04-16;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/niedergermanischer-limes-auf-dem-weg-zum-unesco-welterbe;
Themen: niedergermanischer Limes
# ?, schnurgerade Reichsstraße
# ?, überwiegende Verkehrsader
# ?, deutsche Seite
# ?, LVR-Landesmuseum Bonn
# ?, Grafiken
# ?, beteiligte Partner
# ?, Vereinbarung
# ?, große Teile
# ?, UNESCO-Welterbe
# ?