1. +++ (SEM)

In einem zweijährigen Prozess wurden dazu im LANUV gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konkrete Nachhaltigkeitsziele hergeleitet, Maßnahmen entwickelt und die Zielerreichung an Hand von Indikatoren und Kennzahlen überprüft.
Bei einer Befragung gaben gut drei Viertel der LANUV-Beschäftigten an, dass sie sich eher mit dem Arbeitgeber identifizieren, wenn dieser ein Nachhaltigkeitsmanagement verfolgt.
Erhoben wurden bei der Entwicklung des Nachhaltigsmanagements zum Beispiel Kennzahlen zum Strom- und Wasserverbrauch, zum Abfallaufkommen, den dienstlichen Fahrten, zur Nutzung von Weiterbildungsangeboten oder zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Neben der Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge konnte mit der Kampagne "mission E" die Einsparung von Strom am Arbeitsplatz am Standort Essen um zehn Prozent erreicht werden.
Als aktuellste Maßnahme wurde das Pendlerportal als Fahrgemeinschaftsbörse für rund 7.400 Beschäftigte an etwa 90 Standorten in der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Wirtschaftsverwaltung eingeführt.

Datum: 2019-02-13; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nachhaltige-und-klimaneutrale-verwaltung-der-zukunft-lanuv-als-modellbehoerde-fuer;
Themen: Nachhaltigkeitsmanagement # ?, betriebliches Umweltmanagement # ?, nachhaltige Verwaltung # ?, Kennzahlen # ?, Personalentwicklung # ?, Abfallaufkommen # ?, Abfallsammlung # ?, Kantinenbetriebe # ?, Landesbehörde # ?, Wirtschaftsverwaltung # ?

2. +++ (SEM)

Das Monitoring-Programm wird in Kooperation mit dem Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) und der Fachhochschule Münster durchgeführt.
Das jährliche Aufkommen mineralischer Bau- und Abbruchabfälle aus dem Abbruch von Gebäuden oder Straßenbaumaßnahmen, wie Betonbruch, Bauschuttgemische, Ausbauasphalt, Bodenmaterial, Gleisschotter in Nordrhein-Westfalen liegt schätzungsweise bei etwa 40 Millionen Tonnen.
Der größte Anteil des Abfallaufkommens aus dem Baubereich entfällt auf die Abfallart Boden und Steine mit etwa 26 Millionen Tonnen.
Bodenmaterial wird ganz überwiegend in Verfüllungen von Abgrabungen der Kies- und Sandgewinnung verwertet oder auf Deponien entsorgt.
Im Jahr 2020 wurden rund 15 Millionen Tonnen der mineralischen Bau- und Abbruchabfälle in Bauschuttaufbereitungsanlagen angenommen.

Datum: 2024-03-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ungenutzte-mineralische-bauabfaelle-nordrhein-westfalen-nur-ein-prozent-wird-als;
Themen: Hochbau # ?, Bodenmaterial # ?, Ersatzbaustoffverordnung # ?, Recyclingbranche # ?, Verfüllungen # ?, Erdbau # ?, Monitoringprogramm # ?, Nebenprodukte # ?, mineralische Abfälle # ?, Abbruchabfälle # ?