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Oder aber, dass sie vorübergehend in Einrichtungen der gemeinnützigen Wohnungslosenhilfe oder bei Bekannten untergekommen sind.
"Die Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, wohnungslosen Menschen eine Unterkunft anzubieten", betonte Minister Laumann.
Nach vorsichtigen Schätzungen einer vom Ministerium in Auftrag gegebenen und im Frühjahr veröffentlichten Untersuchung lebten im Juni/Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen ca. 5.300 Personen auf der Straße oder in Behelfsunterkünften wie etwa Abrisshäusern oder Bauwagen, das sind 3.800 mehr als in der Landesstatistik 2021 dokumentiert werden.
Die Differenz erklärt sich dadurch, dass die Landesstatistik nur die von den freien Trägern ambulant betreuten obdachlosen Menschen erfassen kann, nicht aber diejenigen, die keinerlei Kontakt zum Hilfesystem suchen.
"Mit der Obdachlosigkeit aber auch der Wohnungslosigkeit insgesamt kann und will ich mich nicht abfinden", sagte Laumann.

Datum: 2022-09-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-trend-bei-wohnungslosigkeit-geht-die-richtige-richtung-aber;
Themen: Wohnungslosigkeit # ?, eigene Wohnung # ?, Landesstatistik # ?, richtige Richtung # ?, Obdachlosigkeit # ?, Statistik # ?, Trend # ?, Abrisshäuser # ?, Bauwagen # ?, Landeswohnungslosenstatistik # ?