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Der Artenschwund wird besonders deutlich in den Lebensräumen Acker und Grünland.
Diese Gebiete werden durch eine zunehmend intensivere Bewirtschaftung in der Landwirtschaft für zahlreiche Feldvögel und Ackerkräuter als Lebensraum entwertet, da notwendige Strukturen und Nahrung fehlen.
Wichtiges Indiz dafür sind neben der Feldlerche auch Ackerwildkräuter wie die Kornblume oder der Mohn als Indikatoren für artenreiche Acker-Lebensgemeinschaften.
Diese früher noch weit verbreiteten "Allerweltsarten" kommen in Nordrhein-Westfalen heute nur noch auf 0,7 Prozent (Kornblume) und 3,0 Prozent (Mohn) der Getrei-deäcker vor - vor allem aufgrund von Herbizideinsatz und Saatgutreinigung.
Aktuell sind nach der Roten Liste NRW von den 317 Arten der Ackerwildkräuter 104 ausgestorben oder gefährdet.

Datum: 2012-07-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/naturerbe-bedroht-feldlerchen-im-sinkflug-lebensraeume-acker-und-gruenland-muessen;
Themen: Ackerwildkräuter # ?, Stärkung für Naturschutz # ?, Teile der Landschaft # ?, Grünland # ?, Rebhuhn # ?, biologische Vielfalt # ?, aktuelle rote Liste # ?, erklärte Umweltminister # ?, Pilze # ?, Landwirtschaft # ?