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Denn die Frage nach der Verantwortung jedes Einzelnen ist eine Kernfrage des historisch-politischen Lernens und jeder demokratischen Bildung überhaupt".
Als Schulungsstätte für sogenannte NS-Junker angelegt, ist der hundert Hektar große Denkmalbereich heute ein exemplarischer "Täterort", an dem sich die fatale Attraktion des Nationalsozialismus auf karrierebewusste junge Menschen ebenso ablesen lässt wie die Wirkungskraft dieser monumentalen Architektur.
Die für die NS-Dokumentation verantwortliche Akademie Vogelsang IP, die von den Kommunen der Region und vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) getragen wird, steht unter der wissenschaftlichen Leitung des Historikers Stefan Wunsch.
Die Grundlagen der Ausstellung wurden in einem Wissenschaftsteam um den Heidelberger Historiker Prof. Dr. Edgar Wolfrum erarbeitet.
Gefördert wurde die Dauerausstellung von der Europäischen Union, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesministerium für Umwelt, Natur, Bau und Reaktorsicherheit und vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.
Datum: 2016-09-11;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/kulturministerin-kampmann-eroeffnet-ns-dokumentation-vogelsang;
Themen: NS-Dokumentation
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