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Dies muss einerseits durch den sachgerechten therapeutischen Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier gelingen.
Andererseits müssen auch Übertragungs- und Verbreitungswege betrachtet werden - hier auch die Rolle der Umwelt", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann zum Auftakt.
Im Zentrum der Veranstaltung "Antibiotikaresistenz im Spannungsfeld von Mensch, Tier und Umwelt" stehen der fachübergreifende "One-Health-Ansatz" und damit verbundene Aspekte zu Übertragungs- und Verbreitungswegen antibiotikaresistenter Bakterien, der Einfluss der Tierhaltung auf die Tiergesundheit, die Rolle der Umwelt, Antibiotikatherapie/Resistenz im Bereich der Tierhaltung und in der Krankenversorgung.
"Durch die enge Verbindung zwischen der menschlichen Gesundheit, der Tiergesundheit und der Umwelt ist ein vorsorgendes, sektor- und medienübergreifendes Handeln notwendig - wie es der sogenannte One-Health-Ansatz fordert", sagte Bottermann.
"Wenn wir unsere therapeutischen Möglichkeiten nicht verlieren möchten, brauchen wir bei Mensch und Tier einen systematischen und möglichst zurückhaltenden Einsatz von Antibiotika nach einheitlichen Vorgaben", sagte Heller.

Datum: 2018-11-23; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/fachveranstaltung-von-umwelt-und-gesundheitsministerium-stellt-das-thema;
Themen: Humanmedizin # ?, antibiotikaresistente Bakterien # ?, gemeinsame Fachveranstaltung # ?, Bereich der Tierhaltung # ?, Fachöffentlichkeit # ?, Gesundheitsministerium # ?, Umweltministerium # ?, Antibiotikatherapie # ?, Einfluss der Tierhaltung # ?, Rückstände der Tiermedizin # ?

2. +++ (SEM)

Im Kontext der Regionalpartnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und der Oblast Dnipropetrowsk hilft die Landesregierung seit 2024 beim Aufbau einer Prothetikwerkstatt in der Rehaklinik "Solonyy Lyman".
Aufgrund der zuletzt stark steigenden Anzahl kriegsbedingter Wundinfektionen wird das Land Nordrhein-Westfalen künftig außerdem mit 380.000 Euro ein Projekt der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Bereich der Infektionsdiagnostik unterstützen.
Um Amputationen und die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu vermeiden, gilt es als medizinisch zwingend erforderlich, unmittelbar nach den Verwundungen zielgerichtete Antibiotikatherapien einzuleiten.
Vielerorts dauert der Diagnoseprozess jedoch bis zu zwei Tage.
Das gilt auch für das Mechnikov-Krankenhaus in Dnipro.

Datum: 2025-11-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-unterstuetzt-gesundheitsversorgung-ukrainischer-partnerregion;
Themen: Amputationen # ?, ukrainische Oblast # ?, Partnerschaften # ?, Delegation # ?, Bereich der Infektionsdiagnostik # ?, Diagnoseprozess # ?, Explosionsverletzungen # ?, Infektionskontrolle # ?, Kontext der Regionalpartnerschaft # ?, Krankenhäuser in Dnipropetrowsk # ?