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Dabei geht es in dem bewusst offen gestalteten Prozess insbesondere darum, auch die langfristige Perspektive und Möglichkeiten für ein gemeinsames Handeln weiterzuentwickeln.
Denn für ein gelingendes Aufwachsen brauchen Kinder und Jugendliche ein gutes Lebensumfeld, finanzielle Absicherung und eine chancengerechte Infrastruktur, die auch präventiv gegen Armut wirkt.
Gerade die Gruppe der 18- bis 25-Jährigen trägt mit einer Armutsgefährdungsquote von 26,9 Prozent ein besonders hohes Risiko, gefolgt von den unter 18-Jährigen (23,9 Prozent).
Das liegt über dem Bundesschnitt und dem Durchschnitt aller Altersgruppen (18 Prozent)[1].
Deshalb wird die Landesregierung ein besonderes Augenmerk auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene richten, damit diese nicht ihr Leben lang arm bleiben und womöglich deren Kinder auch in Armut aufwachsen.

Datum: 2022-11-30; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/startschuss-fuer-den-pakt-gegen-kinderarmut;
Themen: Kinderarmut # ?, Jugendarmut # ?, junge Erwachsene # ?, Jugendliche # ?, Fachkongress # ?, Lebenswelten # ?, Pakt # ?, Armutsgefährdungsquote # ?, Austausch in Oberhausen # ?, chancengerechte Infrastruktur # ?