1. +++ (SEM)

Ebenfalls relativ hohe Zuwachsraten mit vergleichsweise hohen Grundlöhnen weisen die Nährmittelindustrie mit plus 15,4 Prozent in 13 Jahren (Anstieg 1,2 Prozent im Jahr; Grundlohn 16,48 Euro) und die chemische Industrie mit plus 11,7 Prozent auf (plus 0,9 Prozent im Jahr; Grundlohn 16,40 Euro).
Minister Schneider: "Insbesondere die Metall- und Elektroindustrie und die chemische Industrie sind nicht nur durch eine hohe Wertschöpfung gekennzeichnet, sondern auch durch überdurchschnittliche Tarifbindungsgrade sowie einen relativ hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad."
Branchen mit niedrigen Grundlöhnen und einer negativen Reallohnentwicklung von 2000 bis 2013 sind unter anderem die Systemgastronomie (10,74 Euro und minus 1,6 Prozent), die Reisebüros (10,66 Euro und minus 4,3 Prozent) sowie das Augenoptikerhandwerk (8,64 Euro und minus 12,9 Prozent).
Im Augenoptikerhandwerk liegen die letzten Tarifabschlüsse schon länger zurück.
Das Tarifregister beim Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW hat die Tarif-Lohnentwicklung in 50 unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ausgewertet und Daten für jeden Wirtschaftszweig zusammengestellt.

Datum: 2014-02-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-tarifloehne-deutlich-weniger-gestiegen-als-die;
Themen: Metallindustrie # ?, Tarifregister # ?, Elektroindustrie # ?, Augenoptikerhandwerk # ?, inflationsbereinigte Tariflöhne # ?, Schneider # ?, Spitzenreiter # ?, Entgeltstruktur # ?, Erwerbstätigenstunde # ?, Nettotarifentwicklung # ?