1. +++ (SEM)

Die ersten Hinweise auf die Rückkehr des Fischotters gaben dementsprechend zwei tote Tiere an der A 43 und der L 600 in Dülmen im Jahr 2009.
Das nachtaktive Tier zeigte sich bei der Begehung am Halterner Mühlenbach und am Sandbach leider nicht, die Experten der Biologischen Stationen Kreis Recklinghausen, Zwillbrock und des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld konnten dem Minister aber Trittsiegel und Kot des agilen Fischjägers zeigen.
"Fischotter sind Gelegenheitsjäger: Sie nehmen vom Stichling bis zum Karpfen, vom Flusskrebs bis zum Bläßhuhn alles, was ihnen vor das Maul schwimmt.
In strukturreichen und sauberen Gewässern können Fischotter ihren Nahrungsbedarf decken", erläuterte Niels Ribbrock, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Biologischen Station Recklinghausen.
Die meisten Nachweise gelangen bisher am Heubach bzw. Halterner Mühlenbach sowie der unteren Stever und in der Lippe im Kreis Recklinghausen.

Datum: 2015-08-21; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-lebendige-gewaesser-sind-lebensadern-fuer-nordrhein-westfalen-0;
Themen: Fischotter # ?, Flüsse # ?, Rückkehr # ?, lebendige Gewässer # ?, Artenschützer # ?, Population # ?, Seen # ?, Bäche # ?, Blässhuhn # ?, Flusskrebs # ?