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In einem Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze setzt sich Schulze Föcking für den Aufbau eines Biodiversitätsforschungszentrums in Bonn ein.
Schulze Föcking: "Mit dem bereits vorhandenen Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere und dem Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) bietet Bonn die ideale Standortvoraussetzung für den Aufbau eines wissenschaftlichen Monitoringzentrums für Biodiversität."
Das neue Zentrum könnte unter Einbeziehung des Bundesumwelt- sowie des Bundeslandwirtschaftsministeriums aufgebaut werden und künftig eine zentrale Rolle bei der Aufklärung von Biodiversitäts-Änderungen übernehmen.
Ein kürzlich am Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster veranstalteter Kongress zum Thema "Insektenschwund" hatte erneut deutlich gemacht, dass viele Faktoren für die Entwicklung verantwortlich gemacht werden müssen.
Im Jahr 2017 hatte Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland mit einer Langzeitstudie begonnen: Auf repräsentativ ausgewählten Probeflächen wird die Biomasse von fliegenden, blütenbestäubenden Insekten wie z.B. Bienen, Hummeln und Schmetterlingen untersucht.

Datum: 2018-04-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/der-schutz-der-biodiversitaet-erfordert-eine-solide-forschungsgrundlage;
Themen: zentrale Rolle # ?, Biodiversitätsforschungszentrum in Bonn # ?, Bundesumweltlandwirtschaftsministerium # ?, Kompetenzzentrum der Biodiversitätsforschung # ?, Probeflächen # ?, richtige Gegenmaßnahmen # ?, solide Forschungsgrundlage # ?, Biodiversitätsänderungen # ?, Ergebnisse der Langzeitstudie # ?, Kulturlandschaften in Nordrhein-Westfalen # ?