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Der Journalist Jahn, der mehrere Bücher zu seinen Themen herausgegeben hat, darunter "Gewissen gegen Gewalt", konnte mit Hilfe öffentlicher Stiftungen des Landes und des Bundes Originalzeichnungen von Else Lasker-Schüler erwerben, die 1937 als "entartet" aus der Berliner Nationalgalerie entfernt worden waren.
Die von ihm gegründete Else Lasker-Schüler-Stiftung erwarb die Exil-Literatur-Sammlung Jürgen Serke für das von ihm initiierte und in Solingen mit Hilfe des Landschaftsverbandes Rheinland und der Stadt Solingen realisierte "Zentrum für verfolgte Künste".
Neben dem Bundeverdienstorden wurde Hajo Jahn im Jahre 2006 der Rheinlandtaler und 2010 vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
Jahn: "Wichtiger als die persönliche Auszeichnung ist für mich die damit verbundene Ehrung der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft und vor allem der Malerpoetin Else Lasker-Schüler, die ihr Leben lang für eine Versöhnung der Juden, Christen und Muslime eingetreten ist."

Datum: 2021-06-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/hajo-jahn-mit-verdienstorden-der-bundesrepublik-deutschland-ausgezeichnet;
Themen: Verfolgung # ?, Vertreibung # ?, Verdienstkreuz # ?, Bundeverdienstorden # ?, Engagement Unrechts # ?, Exilliteratursammlung # ?, Landessendungen # ?, Lokalredakteur # ?, Ministerpräsident von Verdienstorden # ?, Nationalgalerie # ?