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Körperliches Leiden gelindert, aber durch plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände hat sich die Lebensqualität spürbar verschlechtert: Fast jeder zweite ältere Mensch erleidet Studien zufolge nach einer Operation Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörungen - trotz der vielfältigen Bemühungen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen, die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten zu verbessern.
"Das Risiko, ein sogenanntes perioperatives Delir zu erleiden, kann deutlich gesenkt werden", erklärte Gesundheitsministerin Steffens anlässlich der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahl, dass fast die Hälfte aller Operationen in Krankenhäusern bei Patientinnen und Patienten im Rentenalter durchgeführt werden.
"Das St. Franziskus-Hospital in Münster hat mit einem erfolgreichen Projekt die Delir-Rate von über 50 auf knapp sieben Prozent senken können.
Dieses Beispiel guter Praxis für ein menschlicheres Gesundheitssystem wollen wir bekannter machen und damit zur Nachahmung anregen", so Steffens weiter.
Das Ministerium hat dazu eine Broschüre "Der alte Mensch im OP - Praktische Anregungen zur besseren Versorgung und Verhinderung eines perioperativen Altersdelirs" herausgebracht und unterstützt ein Hospitationsprogramm, damit sich das gute Beispiel aus Münster weiter verbreitet.

Datum: 2012-10-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-verwirrtheitsrisiko-nach-op-kann-deutlich-gesenkt-werden;
Themen: Operation # ?, Krankenhäuser # ?, Delirrate # ?, Verwirrtheitsrisiko # ?, vielfältige Bemühungen # ?, Aufmerksamkeitsstörungen # ?, Bewusstseinsstörungen # ?, OP # ?, erfolgreiches Projekt # ?, Studien # ?