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Aufgrund der zuletzt stark steigenden Anzahl kriegsbedingter Wundinfektionen wird das Land Nordrhein-Westfalen künftig außerdem mit 380.000 Euro ein Projekt der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Bereich der Infektionsdiagnostik unterstützen.
Um Amputationen und die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu vermeiden, gilt es als medizinisch zwingend erforderlich, unmittelbar nach den Verwundungen zielgerichtete Antibiotikatherapien einzuleiten.
Vielerorts dauert der Diagnoseprozess jedoch bis zu zwei Tage.
Das gilt auch für das Mechnikov-Krankenhaus in Dnipro.
In der als "Überlebensfabrik" bezeichneten Klinik sind seit dem Beginn des Krieges im Jahr 2014 über 51.000 Kriegsverletzte behandelt worden.

Datum: 2025-11-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-unterstuetzt-gesundheitsversorgung-ukrainischer-partnerregion;
Themen: Amputationen # ?, ukrainische Oblast # ?, Partnerschaften # ?, Delegation # ?, Bereich der Infektionsdiagnostik # ?, Diagnoseprozess # ?, Explosionsverletzungen # ?, Infektionskontrolle # ?, Kontext der Regionalpartnerschaft # ?, Krankenhäuser in Dnipropetrowsk # ?