1. +++ (SEM)

Mit der Absichtserklärung will die Landesregierung dafür Sorge tragen, dass das Thema Diskriminierung in der Gesellschaft noch mehr Aufmerksamkeit erhält.
Daneben sollen Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, vor Ort verbesserte Beratungsangebote vorfinden.
Weiterhin soll für das Thema Diskriminierungsschutz sensibilisiert werden, und es soll als politische Querschnittsaufgabe verankert werden.
Auch wenn Nordrhein-Westfalen schon vor der Unterzeichnung bereits viele Aspekte, die in der Absichtserklärung genannt werden, umgesetzt hat, sei die Unterzeichnung dennoch ein wichtiges Zeichen, so Minister Stamp:
"Nordrhein-Westfalen ist ein vielfältiges und weltoffenes Land.

Datum: 2019-09-17; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-tritt-koalition-gegen-diskriminierung-bei;
Themen: Koalition # ?, Antidiskriminierungsstelle # ?, kommissarische Leiter # ?, Absichtserklärung # ?, Flüchtlinge # ?, Kinder # ?, Bund # ?, plurale liberale Demokratie # ?, Download # ?, Rede # ?

2. +++ (SEM)

Die Landesregierung unterstützt Maßnahmen gegen Antisemitismus an Hochschulen mit insgesamt über 1,5 Millionen Euro.
Dazu gehört auch die Einrichtung eines gemeinsamen Schulungs- und Weiterbildungsangebots für Mitglieder und Angehörige der Hochschulen zu den Themen Nahostkonflikt, Antisemitismus und Israelfeindlichkeit.
Darüber hinaus werden die Regelungen gegen Diskriminierung im Hochschulgesetz weiterentwickelt, um einen effektiven Diskriminierungs- und Verletztenschutz zu gewährleisten.

Datum: 2024-08-14; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-richtet-zentrale-anlaufstelle-fuer-betroffene-von-antisemitismus-hochschulen;
Themen: Hochschulen # ?, antisemitische Vorfälle # ?, Antisemitismus # ?, neue Anlaufstelle # ?, antisemitische Angriffe # ?, zentrale Anlaufstelle # ?, Betroffene # ?, Jüdinnen # ?, Universität Münster # ?, Verletztenschutz # ?

3. +++ (SEM)

Das LADG normiert ein Diskriminierungsverbot etwa aufgrund von antisemitischen oder rassistischen Zuschreibungen, Nationalität, Herkunft, Religion, Geschlecht, Sexualität oder Alter.
Es knüpft an eine Verletzung Rechtsfolgen, wie etwa Schadensersatz.
Auch aus europäischen Richtlinien lässt sich erkennen, dass der Bereich des behördlichen Handelns dem Diskriminierungsschutz zu unterstellen ist.
Das LADG sieht vor, dass betroffene Personen künftig besser beraten und bei rechtlichen Schritten stärker unterstützt werden.
Gleichzeitig sollen Beschäftigte des Landes mehr Klarheit und Orientierung für diskriminierungsfreies Verwaltungshandeln erhalten.

Datum: 2025-11-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-bringt-landesantidiskriminierungsgesetz-auf-den-weg;
Themen: Landesantidiskriminierungsgesetz # ?, Kultur der Wertschätzung # ?, Gleichbehandlung # ?, Diskriminierungsschutz # ?, demokratische Kultur # ?, gesellschaftliches Zusammenleben # ?, Befragung für Demokratiebericht # ?, Ergebnisse des Jahresberichts # ?, behördliches Handeln # ?, diskriminierendes Handeln # ?