1. +++ (SEM)

Dazu gehören unter anderem zwölf Drogenkonsumräume.
Für die Studie zur Drogenszene haben die Hochschule Düsseldorf und die Technische Hochschule Nürnberg im Zeitraum von September bis Dezember 2024 insgesamt 525 Personen im Alter von 17 bis 78 Jahren in den Städten Düsseldorf, Köln, Essen und Münster befragt - damit wurden sowohl die beiden größten offenen Drogenszenen (Köln und Düsseldorf) als auch eine kleinere Großstadt im ländlichen Raum (Münster) und zusätzlich das Ruhrgebiet (Essen) abgedeckt.
Die Drogenszenestudie ist Teil der Strategie des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Reduzierung von Drogentodesfällen und zum Umgang mit Drogenkonsum in Nordrhein-Westfalen.
Das Ministerium hat zuletzt unter anderem zwei Fachtage durchgeführt und ist mit den Akteurinnen und Akteuren aus den Systemen der Suchthilfe und Suchtselbsthilfe, der freien Wohlfahrt, der Wohnungsnotfallhilfe, der Polizei sowie kommunalen Vertretungen im Austausch.
Dabei wurde auch deutlich, dass zur Weiterentwicklung der Hilfeangebote nicht nur Nutzerinnen und Nutzer dieser Angebote befragt werden müssen, sondern dass auch die Problemlage der drogenabhängigen Menschen erfasst werden muss, die noch keinen Zugang zu den Hilfeangeboten haben.

Datum: 2025-06-26; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erste-studie-zur-drogenszene-versorgung-von-suchtkranken-menschen-nordrhein;
Themen: Crack # ?, Hilfeangebote # ?, Wohnungsnotfallhilfe # ?, Drogenkonsumräume # ?, bestmögliche Versorgung # ?, Ergebnisse der Studie # ?, Drogenszenestudie # ?, Strukturen der Suchtprävention # ?, Systeme der Suchthilfe # ?, schwere Drogenabhängigkeit # ?