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"Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus und Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte wieder vermehrt vorkommen, ist es umso wichtiger, ein Zeichen zu setzen für eine offene und tolerante Gesellschaft", sagte Minister Schneider.
Die Entwicklungen der letzten Monate hätten gezeigt, wie dringend nötig ein breiter gesellschaftlicher Dialog über die Werte einer modernen Einwanderungsgesellschaft sei, auch im Hinblick auf ein Einwanderungsgesetz.
"Ein solches Gesetz darf nicht nur ökonomistisch verengt auf die Einwanderinnen und Einwanderer als Fachkräftereserve zielen.
Vielmehr muss es sowohl den vorübergehend als auch den dauerhaft hier lebenden Migrantinnen und Migranten zeigen, dass sie bei uns willkommen sind und ihnen eine Perspektive in unserem Land eröffnen", so der Minister weiter.
Er dankte den vielen Menschen in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens, die in Flüchtlingsinitiativen, Sportvereinen, Kirchen- und Moscheegemeinden oder einfach in ihren Nachbarschaften ehrenamtliches Engagement für ein praktisches Willkommen der Flüchtlinge zeigen:

Datum: 2015-03-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-zeichen-setzen-fuer-eine-offene-tolerante-gesellschaft;
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