1. +++ (SEM)

Die Rückgänge setzen sich über die Insekten in andere Tiergruppen fort.
In besonderem Maße sind davon die Vogelarten betroffen, die auf Wiesen und Feldern leben.
Um dies deutlich zu machen, wurde die Feldlerche nach 1998 in diesem Jahr zum zweiten Mal zum "Vogel des Jahres" gewählt.
Ministerin Heinen-Esser: "War früher der Gesang der Feldlerche auf den Feldern zu hören, ist er heute in vielen Landstrichen fast ganz verschwunden.
Neben der Feldlerche sind weitere Vogelarten wie Grauammer, Wachtelkönig, Kiebitz und Rebhuhn betroffen.

Datum: 2019-03-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/artenvielfalt-gemeinsam-schuetzen;
Themen: Feldvögel # ?, blütenbesuchende Insekten # ?, Rebhuhn # ?, Lerchenfenster # ?, biologische Vielfalt # ?, Grauammer # ?, Nester # ?, Rückgänge # ?, Vertragsnaturschutzmaßnahmen # ?, Schmetterlinge # ?

2. +++ (SEM)

Hierzu sollen, neben den Agrarumweltmaßnahmen, auch die neuen Regelungen der EU-Agrarpolitik einen wichtigen Beitrag leisten.
Im Rahmen der Diskussion um die Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) setzt sich Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Blühstreifen und andere für die Biodiversität wirksamen Maßnahmen künftig über die 1. Säule der GAP mitgefördert werden können.
Sie bieten Lebensraum für die verschiedenen Arten von Wildbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbestäubenden Insektengruppen sowie typischen Feldvögeln wie Grauammer, Feldlerche, Wachtel oder Rebhuhn.
Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Landwirte im Rahmen von privaten Initiativen und Projekten, etwa in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Stiftungen oder Naturschutzverbänden, für den Umwelt- und Naturschutz vor Ort.
Land plant Ausbau der Biodiversitäts-Beratung Ministerin Heinen-Esser rief die Landwirtinnen und Landwirte zur verstärkten Nutzung von Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutz-Maßnahmen auf: "Der aktuelle Bericht zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zeigt: Wo Naturschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht wurden, können sich Natur und Artenvielfalt erholen.

Datum: 2020-06-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/bluehstreifen-foerdern-agrarumweltmassnahmen-staerken;
Themen: Biodiversitätsberatung # ?, Blühstreife # ?, Förderung für Agrarumweltmaßnahmen # ?, gesunde Natur # ?, biologische Vielfalt # ?, Wertschöpfung # ?, Verstetigung # ?, großer Beitrag # ?, Umweltschutz # ?, Ökolandbau # ?

3. +++ (SEM)

Der Landesjagdbeirat setzt sich aus allen wichtigen Akteuren von Wissenschaft, Jagd, Land- und Forstwirtschaft sowie Natur- und Tierschutz zusammen.
Als eine erste Maßnahme wurde auf Empfehlung der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung die Bejagung des Fuchses am Kunstbau für die kommende Jagdsaison für ganz Nordrhein-Westfalen ermöglicht.
Die Intensivierung der Fuchsjagd ist insbesondere in den Gebieten erforderlich, in denen es sensible Bestände bodenbrütender Vogelarten wie z.B. Feldlerche, Kiebitz oder auch Niederwild-Arten wie Rebhuhn gibt.

Datum: 2017-12-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/entwurf-zur-novelle-des-landesjagdgesetzes-noch-im-ersten-halbjahr-2018;
Themen: Landesjagdbeirat # ?, Rahmen für Novellierung # ?, Vorlage eines Referentenentwurfs # ?, naturschutzfachliche Anforderungen # ?, praxisorientierte Weiterentwicklung # ?, handwerkliche Fehler # ?, Leitung # ?, Referentenentwurf # ?, Novelle # ?, Fuchsjagd # ?

4. +++ (SEM)

Der Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" bewertet den Zustand von Natur und Landschaft als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt.
Er beruht auf der Bestandsentwicklung von 61 Brutvogelarten, die die Situation in den vier Hauptlebensräumen Agrarland, Wald, Siedlung und Gewässer repräsentieren.
Darunter sind Arten wie Feldlerche, Kiebitz, Kleiber, Rauchschwalbe oder Eisvogel, die sensibel auf Veränderungen von Flächennutzungen reagieren und so Aussagen zur Nachhaltigkeit zulassen.
Der Indikator zeigt in den letzten Jahren für alle vier Hauptlebensräume Verbesserungen, die sich in Wäldern und Siedlungen auch bereits in einem positiven 10-Jahrestrend widerspiegeln.
Erstmals hat sich 2020 zudem ein positiver 10-Jahrestrend des Gesamtindikators im Folgejahr bestätigt.

Datum: 2022-03-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erster-naturschutzbericht-nordrhein-westfalen-vorgelegt;
Themen: Umweltministerium # ?, Naturareale # ?, umfangreiche Fakten # ?, Artenrückgang # ?, Schatten # ?, Insekten # ?, positive Entwicklung # ?, Licht # ?, Lebensraum # ?, 10-Jahrestrend des Gesamtindikators # ?

5. +++ (SEM)

So verschwanden im Regierungsbezirk Münster allein von 1999 bis 2013 rund 24.000 Hektar Flachland-Grünland, das entspricht knapp einem Drittel", sagte der Präsident des LANUV, Dr. Thomas Delschen.
Besonders besorgniserregend ist die negative Entwicklung bei den kräuterreichen und daher besonders artenreichen, bunt blühenden Wiesen, die nur zweimal pro Jahr gemäht werden.
"Buntblühende Wiesen mit klassischen Wiesenblumen wie Margerite, mit Schmetterlingen, singenden Feldgrillen und Feldlerchen, die viele Menschen hier in NRW in ihrer Kindheit noch als alltäglich erlebt haben, sind heute kaum noch vorhanden.
Unsere heutigen Kinder kennen den Sommergesang der Grillen und Lerchen bestenfalls noch aus dem Urlaub am Mittelmeer", so Delschen.
Wiesen und Weiden gehen nicht nur in der Fläche zurück.

Datum: 2015-08-14; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-bruchhauser-steine-sind-ein-naturschatz-ersten-ranges;
Themen: nationales Naturmonument # ?, Artenzahl # ?, Weiden # ?, Grünland in NRW # ?, Lerchen # ?, Sommergesang # ?, Vorzeit von Sauerland # ?, bewegte Vergangenheit # ?, mächtige Felsen # ?, vulkanische Tätigkeit # ?

6. +++ (SEM)

Sie sind hier:
1. Startseite 2. NRW informieren 3. Pressemitteilungen 4. Lebensräume Acker und Grünland müssen besser geschützt werden
Naturerbe bedroht: Feldlerchen im Sinkflug / Lebensräume Acker und Grünland müssen in NRW besser geschützt werden
8. Juli 2012 Default Press-Release Image Abb.: PantherMedia
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:Erhebungen des Landes zur Entwicklung der biologischen Vielfalt.

Datum: 2012-07-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/naturerbe-bedroht-feldlerchen-im-sinkflug-lebensraeume-acker-und-gruenland-muessen;
Themen: Ackerwildkräuter # ?, Stärkung für Naturschutz # ?, Teile der Landschaft # ?, Grünland # ?, Rebhuhn # ?, biologische Vielfalt # ?, aktuelle rote Liste # ?, erklärte Umweltminister # ?, Pilze # ?, Landwirtschaft # ?

7. +++ (SEM)

So wurden von den Landwirtinnen und Landwirten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 für über 220.000 ha Fläche Anträge auf Förderung von Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen gestellt.
Damit leisten sie schon heute auf freiwilliger Basis dafür, dass zahlreiche bedrohte Tierarten Nahrung, Rückzugsmöglichkeiten und Nistplätze finden.
Blühstreifen auf dem Acker sowie unbewirtschaftete Streifen entlang von Gewässern und Brachflächen bieten Lebensraum für die verschiedenen Arten von Wildbienen und Schmetterlingen sowie typischen Feldvögeln wie Feldsperling, Grauammer, Feldlerche oder Rebhuhn.
Parallel investiert Nordrhein-Westfalen in die Forschung, um bestehende Kenntnislücken zum Verlust an biologischer Vielfalt zu schließen.
Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und parallel durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären."

Datum: 2019-01-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neues-internetangebot-zur-foerderung-der-artenvielfalt-der-landwirtschaft;
Themen: biologische Vielfalt # ?, dringender Handlungsbedarf # ?, Verlust # ?, unterschiedliche Bereiche # ?, Burg Bodenheim # ?, Rahmen der Besichtigung # ?, Naturkapital # ?, Vertragsnaturschutzmaßnahmen # ?, landwirtschaftlicher Betrieb # ?, Agrarumweltmaßnahmen # ?

8. +++ (SEM)

Deutlich mehr Betriebe als zu Projektbeginn erwartet konnten für den Natur- und Artenschutz begeistert und zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen gewonnen werden.
So wurde in vier Projektjahren eine individuell zugeschnittene "Biodiversitätsberatung" von 147 landwirtschaftlichen Betrieben in Anspruch genommen.
Individuelle und passgenaue Maßnahmen wirken unmittelbar und konkret dem weiteren Rückgang vieler Pflanzen- und Tierarten in der offenen Feldflur wie Rebhuhn, Grauammer oder Feldlerche und einer Vielzahl von Insektenarten entgegen.
Hintergrund:
Die einzelbetriebliche Biodiversitätsberatung für landwirtschaftliche Betriebe ist weitestgehend aus dem Projekt in der Zülpicher Börde hervorgegangen.

Datum: 2022-02-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/projekt-aus-nordrhein-westfalen-zur-artenvielfalt-mit-dem-deutschen;
Themen: biologische Stationen # ?, Landwirtschaftskammer # ?, Population von Arten # ?, wertgebende Arten # ?, Verband # ?, Kulturlandschaften # ?, Deutsche # ?, Stabilisierung # ?, Preis # ?, herausragende Leistungen # ?

9. +++ (SEM)

Fast die Hälfte der hier vorkommenden Tierarten sind nach der aktuellen Roten Liste in Nordrhein-Westfalen gefährdet oder bereits ausgestorben.
Der Verlust von Grünflächen, der Klimawandel und die Versiegelung von Flächen tragen maßgeblich zum Verlust von Arten bei, denn eine Vielfalt an Arten benötigt eine Vielfalt an Lebensräumen.
Die vom Menschen geschaffenen Monokulturen im Land- und Waldbau schränken die Natur derart ein, dass sogar einstmals häufig auftretende Tiere wie Haussperling oder Feldlerche heute in Bedrängnis sind.
Bürgerinnen und Bürger können den Fotokalender "Wildes NRW" kostenfrei bestellen - allerdings nur solange der Vorrat reicht: Ab Montag, 9. November 2015, 09.00 Uhr, ist die Bestellung ausschließlich über das Online-Bestellsystem des Umweltministeriums und telefonisch über die Rufnummer 0211/4566-666 beim Infoservice des Umweltministeriums möglich.
Bestellung per Fax oder Email werden dagegen nicht mehr entgegengenommen.

Datum: 2015-11-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-und-nrw-stiftung-veroeffentlichen-gemeinsam-den-fotokalender-2016;
Themen: Haussperling # ?, Landbau # ?, Bedrängnis # ?, Waldbau # ?, Feldlerche # ?, aktuelle rote Liste # ?, Vorrat # ?, Umweltministerium # ?, Fotokalender # ?, Bestellung # ?

10. +++ (SEM)

Unterstützt werden auch Ackerränder zum Schutz der gefährdeten Feldflora, wie zum Beispiel dem Ackerrittersporn, sowie Blühstreifen, die Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle und Lebensraum dienen.
Wird in Grünland auf Düngung und Pestizide verzichtet, können sich nicht nur konkurrenzstarke Gräser behaupten, sondern sich bunte Wildwiesen mit reichem Nahrungsangebot für Insekten entwickeln.
Die extensive Nutzung in Verbindung mit späten Mahdterminen gewährleisten den Schutz von Wiesenbrütern wie dem Braunkehlchen oder der Feldlerche.
Auch Biotope wie Orchideenvorkommen und Streuobstbestände werden über den Vertragsnaturschutz erhalten.
Auf Streuobstwiesen findet besonders der Steinkauz ideale Brut- und Jagdmöglichkeiten.

Datum: 2024-11-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/rekordwert-flaeche-fuer-naturschutzfoerderung-landwirtschaft-steigt-auf-43000;
Themen: Streuobstbestände # ?, Grünland # ?, Naturschutzförderung # ?, Förderfläche # ?, Landwirtinnen # ?, sogenannter Vertragsnaturschutz # ?, leichte Verbesserung # ?, Äcker # ?, Biotope # ?, Umweltministerium # ?

11. ++ (IR)

Die Angebote des Vertragsnaturschutzes sind durch sehr spezifische Bewirtschaftungsauflagen gekennzeichnet, mit denen die Lebensbedingungen wichtiger Zielarten wie zum Beispiel Feldlerche, Kiebitz, Uferschnepfe oder Feldhamster verbessert und der Erhalt und Entwicklung wertvoller Biotoptypen wie zum Beispiel Feuchtwiesen, artenreiche Mähweiden und Hecken gezielt unterstützt werden.

Datum: 2015-09-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-umwelt-natur-und-tierschutzmassnahmen-im-foerderprogramm-fuer-den;
Themen: Ökolandbau # ?, Naturschutzmaßnahmen # ?, Förderung des Ökolandbaus # ?, Tierschutzmaßnahmen # ?, Umweltschutzmaßnahmen # ?, ländlicher Raum # ?, Erhalt von Direktzahlungen # ?, Anteil von Flächen # ?, Förderfläche # ?, letzte Förderperiode # ?