1. +++ (SEM)
"Unsere Kinder sind täglich über Alltagsprodukte und Spielsachen unterschiedlichsten chemischen Stoffen ausgesetzt", sagt Umweltminister Oliver Krischer.
Gerade bei Kindern sei es deshalb wichtig, diese Schadstoff-Belastung zu reduzieren.
Denn bestimmte Weichmacher wirken sich negativ auf das Hormonsystem des Körpers aus und es gibt Hinweise, dass sie die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können.
"Die Kita-Studie NRW ist ein wichtiges Frühwarnsystem für mögliche Belastungen von Kindern mit Stoffen aus Verbraucherprodukten."
Das Umweltministerium unterstützt daher auch die EU-Initiative für nachhaltige Produktpolitik im Rahmen des EU-Aktionsplans "Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden".
Datum: 2022-12-01;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter;
Themen: Kitastudie
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2. +++ (SEM)
Jedoch bestätigt die Studie, dass Weichmacher über verschiedene Eintragswege in den kindlichen Organismus kommen.
"Die Aufnahme von schädlichen Weichmachern ist bei Kindern zu hoch, daher müssen Ursachen und Quellen der Belastung weiter ermittelt werden.
Ein generelles Verwendungsverbot für Weichmacher, die die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen, ist dringend erforderlich", sagte Remmel.
Im Vergleich zu früheren Untersuchungen ergaben sich bei einigen Phthalaten niedrigere Gehalte an Phthalatabbauprodukten im Urin, bei anderen war lediglich eine Stagnation der Werte festzustellen.
Dies zeigt, dass Verwendungsverbote wirken und für alle Phthalate, die die Fortpflanzung potentiell beeinträchtigen, dringend erforderlich sind.
Datum: 2012-12-19;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-bundesregierung-muss-staerker-gegen-schaedliche-weichmacher;
Themen: schädliche Weichmacher
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# ?, Bundesregierung
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# ?, Eintragswege
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# ?
3. +++ (SEM)
Bei zwei der untersuchten Phthalat-Weichmacher wurde das Vorsorge-Bewertungskriterium bei bis zu fünf Prozent der untersuchten Kinder zwischen zwei und sechs Jahren überschritten.
Dies gilt für die Abbauprodukte der Phthalate Di-iso-Butylphthalat (DiBP) und Di-n-Butylphthalat (DnBP), die aktuell im Rahmen der EU-Chemikaliengesetzgebung (REACH) als endokrine Disruptoren eingestuft wurden.
Sie wirken auf das Hormonsystem des Körpers ein und können zum Beispiel die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
Andere Untersuchungen im Rahmen des Human-Biomonitoring-Programms zeigen Konzentrationen unterhalb von Grenzwerten und Vorsorgewerten auf.
"Wir kommen täglich mit chemischen Stoffen in Kontakt, die in unserem Körper bleiben und Spuren hinterlassen", sagte Umweltminister Johannes Remmel.
Datum: 2017-05-11;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-schadstoff-belastungen-bei-kindern-muessen-reduziert-werden;
Themen: Urin
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# ?
4. +++ (SEM)
Weichmacher (Phthalate, DINCH, Terephthalate) Weichmacher sind Stoffe, die spröden Materialen zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen.
Sie sind zum Beispiel in Kunststoffen (Kabeln, Folien, Fußbodenbelägen, Sport und Freizeitartikeln), Anstrich- und Beschichtungsmitteln, Gummi-Artikeln oder in Klebstoffen enthalten.
Bestimmte Weichmacher wirken störend auf das Hormonsystem des Körpers und können zum Beispiel die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
Konservierungsstoffe (Parabene, Isothiazolinone): Konservierungsstoffe werden zum Beispiel Kosmetika, Arzneimitteln oder Lebensmitteln zugesetzt, um das Wachstum von Mikroorganismen zu hemmen.
Parabene werden insbesondere in Kosmetika, Körperpflege- und Arzneimitteln eingesetzt.
Datum: 2021-10-21;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/weniger-schadstoffbelastungen-fuer-kinder-regulierungen-wirken;
Themen: Schadstoffbelastungen
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# ?, Hormonsystem des Körpers
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# ?, Schadstoffe
# ?
5. +++ (SEM)
Sie sind hautreizend und können Allergien auslösen.
Die Belastung mit dem bekanntesten Vertreter der Bisphenole, Bisphenol A, nimmt im zeitlichen Verlauf ab.
Die Verwendung von Bisphenol A wurde EU-weit in mehreren Bereichen beschränkt, vor allem wegen seiner unerwünschten Wirkung auf die Fortpflanzungsfähigkeit.
Im Human-Biomonitoring sind inzwischen deutlich niedrigere Konzentrationen im Urin der Kinder zu finden als zu Beginn der Untersuchungen 2011.
Derzeit ist auf europäischer Ebene die Neubewertung der gesundheitlichen Wirkung von Bisphenol A in der Diskussion.
Datum: 2023-09-25;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-oliver-krischer-schadstoffbelastungen-bei-kindern-muessen-weiter-0;
Themen: Bisphenol
# ?, Konservierungsmittel
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# ?, Humanbiomonitoring
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# ?, Fortpflanzungsfähigkeit
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# ?
6. +++ (SEM)
Er war für die gewerbliche Verwendung als Mittel für künstliche Fingernagelsysteme mit einer Höchstkonzentration von 5 Prozent zugelassen.
Die Europäische Kommission hat nun die EU-Kosmetikverordnung geändert und TPO in allen Mitgliedsstaaten zum Schutze der menschlichen Gesundheit, insbesondere bei langfristiger und wiederholter Anwendung, als weiteren Stoff verboten.
Der Grund: TPO kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und sogar ein Kind im Mutterleib schädigen - der Stoff gilt also als reproduktionstoxisch.
In der Liste der Bestandteile der Produkte wird TPO auf der Verpackung unter der Bezeichnung "Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide" aufgeführt.
Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium betont ferner, auch im privaten Gebrauch keine UV-Gele zu benutzen, die ausschließlich für die gewerbliche Anwendung bestimmt waren - insbesondere dann nicht, wenn die Liste der Bestandteile auf den Produkten nicht vorhanden ist.
Datum: 2025-09-08;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verbraucherschutzministerium-weist-auf-gesundheitsgefahren-hin-europaeische;
Themen: chemischer Stoff
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# ?, sogenannter Fotoinitiator
# ?, Verbot
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