1. +++ (SEM)

"Wir wollen mit unseren Präventionsmaßnahmen die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen mit einer Alkoholvergiftung deutlich verringern und vor allem auch die Zahl der Wiederholungsfälle reduzieren", sagte der Leiter der Landesvertretung NRW des Verbands der Ersatzkassen (vedk), Andreas Hustadt.
Nach dem erfolgreichen Projekt "Leben ohne Qualm" (LoQ) werde, so Hustadt, mit dem Projekt "HaLT - Hart am Limit" bereits das zweite landesweite Präventionsprojekt gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und der Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW auf den Weg gebracht.
"HaLT" ist ein durch ein Bundesmodellprojekt erprobtes Konzept zur Prävention und Frühintervention bei exzessivem Alkoholkonsum Jugendlicher, an dem sich Nordrhein-Westfalen bereits während der Erprobungsphase von 2003 bis 2007 mit einem Standort (Hamm) beteiligt hat.
Es besteht aus einem reaktiven Baustein, der sich mit der frühzeitigen Intervention bei exzessivem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen nach einem Klinikaufenthalt befasst und einem proaktiven Baustein, der sich mit differenzierten und vernetzten Maßnahmen zur Alkoholprävention auf kommunaler Ebene an die breite Bevölkerung und alle Altersgruppen wendet, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu fördern.
Derzeit wird das HaLT-Konzept an insgesamt 13 Standorten in Nordrhein-Westfalen (Bergisch Gladbach, Bielefeld, Coesfeld, Düsseldorf, Duisburg, Emsdetten, Essen, Euskirchen, Hamm, Köln, Rhein-Erft-Kreis, Siegen, Wuppertal) durch entsprechend geschulte Fachkräfte der Suchtberatungsstellen umgesetzt.

Datum: 2013-03-18; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-gemeinsame-initiative-gegen-koma-trinken-bietet-umfassende;
Themen: Komatrinken # ?, Haltprojekt # ?, exzessiver Alkoholkonsum # ?, Landeskoordinierungsstelle # ?, Suchtberatungsstellen # ?, Gruppengespräche # ?, Rahmen des Haltprojekts # ?, Rahmenvereinbarung # ?, gesetzliche Krankenkassen # ?, Frühintervention # ?

2. +++ (SEM)

Aber die einzelnen Einrichtungen arbeiten heute noch zu oft neben- statt miteinander", so Steffens weiter.
Die Landesinitiative soll Impulse geben für die Schaffung transparenter, tragfähiger und nachhaltiger Hilfenetzwerke auf örtlicher Ebene, damit Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern im Bedarfsfall die für ihre individuellen Bedürfnisse notwendigen Hilfen zur Verfügung stehen.
"Vor allem die Angebote zur Prävention und Frühintervention bei psychischen Störungen müssen gestärkt werden, um Fehlentwicklungen möglichst schon im Ansatz zu verhindern", sagte die Ministerin.
Durch neue Präventions- und Hilfeansätze im Kooperationsverbund sollen notwendige strukturelle und fachliche Weiterentwicklungen in den Kommunen gezielt unterstützt werden.
Wichtig sei, dass in eine enge hilfesystemübergreifende Kooperation neben den Einrichtungen des Gesundheitswesens auch der Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialbereich eingebunden werde.

Datum: 2012-10-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-landesinitiative-soll-hilfsangebote-fuer-kinder-und-jugendliche;
Themen: psychische Störungen # ?, Jugendliche # ?, Krankheitsbild # ?, Schweregrad # ?, Ausprägung # ?, Hilfsangebote # ?, Kinder # ?, psychische Gesundheit # ?, Erhalt # ?, Auftaktveranstaltung # ?

3. +++ (SEM)

Arbeit, Gesundheit und Soziales
Das nordrhein-westfälische Sozialministerium ist mit den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland übereingekommen, die Angebote der Traumaambulanzen der Landschaftsverbände für Betroffene der Flut- und Unwetterkatastrophe der vergangenen Woche zu öffnen.
So steht das Angebot der psychologischen Frühintervention der Traumaambulanzen nach dem Opferentschädigungsgesetz aktuell auch denjenigen zur Verfügung, die nach der Naturkatastrophe der vergangenen Woche psychologische Hilfe benötigen.
Betroffene können sich unbürokratisch unter der Telefonnummer 0221/891-0 (Landschaftsverband Rheinland) oder 0251/591-01 (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) beraten lassen.
Weitere Informationen sowie die Standorte der Traumaambulanzen sind auf den Seiten der Landschaftsverbände zu finden: www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/schnelle-hilfe/ oder www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/leistungen/traumaambulanzen/traumaambulanzen.jsp.

Datum: 2021-07-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/traumaambulanzen-betroffene-der-flut-und-unwetterkatastrophe-koennen;
Themen: Landschaftsverbände # ?, Betroffene der Flutkatastrophe # ?, psychologische Hilfe # ?, vergangene Woche # ?, nordrhein-westfälisches Sozialministerium # ?, Angebote # ?, Betroffene einer Naturkatastrophe # ?, Frühintervention von Traumaambulanzen # ?, Beratungspersonal # ?, psychische Belastung # ?