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Gerade im Krankenhausbereich müsse es aus Sicht der Ministerin auch darum gehen, die Rahmenbedingungen für eine natürliche Geburt wieder zu verbessern und so die aus ihrer Sicht immer noch zu hohe "Kaiserschnittrate" so weit wie medizinisch vertretbar zu reduzieren.
"Wenn darauf hingewiesen wird, dass für ein Krankenhaus eine Kaiserschnittgeburt vielleicht finanziell attraktiver ist als eine natürliche Geburt, läuft auch an dieser Stelle im System etwas falsch", so Ministerin Steffens.
"Angesichts der aktuellen Schließungen von Geburtshilfe-Abteilungen ist es darüber hinaus dringend erforderlich, dass bundeseinheitliche Vorgaben für die Erreichbarkeit von geburtshilflichen Kliniken formuliert und Instrumente zur Realisierung entwickelt werden.
Nur so kann eine zukünftige flächendeckende Versorgung sichergestellt werden", betonte die Ministerin.
Das Land hat in den vergangenen Jahren in der Hebammenkunde wie auch in anderen Berufen Modelle zur Akademisierung der Ausbildung unterstützt, um jungen Menschen neben der bewährten Ausbildung an den Hebammenschulen auch eine akademische Ausbildung zu ermöglichen und so den Beruf für möglichst viele junge Menschen auch mit unterschiedlichen Schulabschlüssen attraktiv zu machen.

Datum: 2017-05-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-hebammen-brauchen-bessere-rahmenbedingungen-und-muessen-im;
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