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Lange sah es so aus, als würde das Wetter der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen nach drei Trockenjahren in diesem Jahr endlich wieder eine überdurchschnittliche Getreideernte bescheren.
Die jetzt an den Bund gemeldeten Daten der vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz 2021 haben diese Erwartungen allerdings nicht erfüllen können.
Mit einem vorläufigen Ertrag von 7,43 Tonnen je Hektar und einer Gesamterntemenge von 3,67 Millionen Tonnen liegt die Getreideernte in Nordrhein-Westfalen um 1,6 Prozent (Hektarertrag) bzw. 0,9 Prozent (Gesamtmenge) unter den Ergebnissen des Vorjahres und 2,5 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt (2015-2020).
Zu geringe Sonneneinstrahlung und abwechselnd zu hohe (Juni) und zu niedrige Temperaturen (Juli) während der entscheidenden Phase der Kornfüllung haben das Wachstum gebremst.
Dies schlägt sich in schwachen äußeren Qualitäten (kleine und leichte Körner) nieder, wohingegen die inneren Qualitäten (zum Beisiel Backeigenschaften des Brotgetreides) nach bisheriger Einschätzung zufriedenstellend sind.

Datum: 2021-08-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vorlaeufige-erntebilanz-nordrhein-westfalen-2021;
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