1. +++ (SEM)

Der insgesamt zu warme Winter brachte dann erstmals im Februar 2021 wieder landesweit zum Teil ergiebigen Schneefall, der die jungen Pflanzen auf den Feldern vor den wenigen starken Frösten um den 13. Februar schützte, so dass es nur vereinzelt zu Auswinterungsschäden kam.
Das deutlich zu kühle Frühjahr bremste das Pflanzenwachstum, allerdings fiel im Vergleich zu den Vorjahren ausreichend Regen nur knapp unter dem mehrjährigen Mittel.
Nach dem sehr warmen Juni versprachen die Getreidebestände optisch in weiten Landesteilen beste Erträge, was sich - bedingt durch den kühlen und nassen Juli - dann leider häufig nicht einstellte.
Die Getreideernte zog sich erstmals seit Jahren wieder über einen langen Zeitraum hin und war durch Lagergetreide und nicht vollständig abgereiftes Stroh für die Mähdrescher auch technisch anspruchsvoll.
Bei der in Nordrhein-Westfalen wichtigsten Brotgetreideart, dem Weizen, lagen die Erträge um 8,2 Prozent unter denen des Vorjahres und 4,0 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel.

Datum: 2021-08-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vorlaeufige-erntebilanz-nordrhein-westfalen-2021;
Themen: Wetter der Landwirtschaft # ?, vorläufige Erntebilanz # ?, überdurchschnittliche Getreideernte # ?, vorläufige Ergebnisse # ?, Erwartungen # ?, Feldfutter # ?, Gesamterntebilanz # ?, Gesamterntemenge # ?, Grassilage # ?, Lagergetreide # ?

2. +++ (SEM)

Dafür setzen wir auf Innovation, Investitionen, Beratung und eine gezielte Förderung nachhaltiger Bewirtschaftung.
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Für die Getreidebestände erwiesen sich die Niederschläge im Mai und Juni zunächst als wichtige Entlastung nach einem trockenen Frühjahr.
Die anschließenden Hitze- und Trockenphasen führten jedoch zu zum Teil deutlich beschleunigter Abreife, sodass bereits Ende Juni mit der Abernte der Wintergerste begonnen wurde.
Bei Winterweizen, der weiterhin wichtigsten Getreideart mit der größten Anbaufläche in Nordrhein-Westfalen, liegt der Durchschnittsertrag bei rund 8,3 Tonnen je Hektar.

Datum: 2026-08-31; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/hitze-trockenheit-und-schnelle-abreife-trotz-wetterextremen-waren-die;
Themen: Wintergerste # ?, Ernten # ?, neue Schädlinge # ?, wechselhafte Wetterereignisse # ?, Getreidebestände # ?, wichtige Entlastung # ?, trockenes Frühjahr # ?, Hitzephasen # ?, langjähriges Mittel # ?, Starkregen # ?