1. +++ (SEM)

Die Bilanz zeigt deutlich, wie hoch der Bedarf und wie wichtig das Angebot, das Bayern und Nordrhein-Westfalen geschaffen haben, ist.
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Bei etwa zwei Drittel der Ratsuchenden wurden psychosoziale Erstberatung und Unterstützung geleistet, in einem Drittel der Fälle fand die Beratung bezüglich einer aktuellen Gewaltsituation statt.
Das Angebot des Hilfetelefons wird von Ratsuchenden aus allen Bundesländern genutzt, Kontaktanfragen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erreichen das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" dabei am häufigsten.
"Gewalt gegen Männer ist häufig immer noch ein Tabu", so Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha.

Datum: 2023-04-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/mehr-hilfe-fuer-von-gewalt-betroffene-maenner-maennerhilfetelefon-von-nordrhein;
Themen: Männerhilfetelefon # ?, Projektpartner des Männerhilfetelefons # ?, Bestehen # ?, Kindheit # ?, Unterstützung # ?, Bereich der Männerarbeit # ?, Chatberatung # ?, Diskriminierungsbezug # ?, E-mailberatung # ?, Hilfetelefon bei Nordrhein-Westfalen # ?

2. +++ (SEM)

Durch die gleichzeitig angebotene Weitervermittlung an Frauenberatungsstellen wird diese Unterstützung noch vertieft.
"Neben der polizeilichen Intervention erfahren die Frauen Hilfe zur Selbsthilfe", sagte Emanzipationsministerin Steffens.
"In den Beratungsstellen können die gewaltbetroffenen Frauen Abstand zu der Gewaltsituation finden und mit den Beraterinnen weitere Schritte klären."
In Nordrhein-Westfalen existiert ein engmaschiges Netz an Beratungs- und Hilfeeinrichtungen.
Das Land fördert derzeit 62 Frauenhäuser, 57 allgemeine Frauenberatungsstellen sowie 47 Fraueninitiativen gegen sexualisierte Gewalt.

Datum: 2014-06-18; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wohnungsverweisungen-nach-haeuslicher-gewalt-nehmen-zu-ministerin-steffens-und;
Themen: häusliche Gewalt # ?, Strafanzeige # ?, Wohnungsverweisungen # ?, Gewaltschutzgesetz # ?, Frauenberatungsstellen # ?, Gewaltsituation # ?, Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes # ?, Schutzmechanismen # ?, Täterprogramme # ?, Weitervermittlungen # ?

3. +++ (SEM)

Als Gesundheitsministerium haben wir zusammen mit Akteuren des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen eine gemeinsame Resolution verabschiedet und eine Kampagne gestartet, um öffentlichkeitswirksam auf das Problem von Übergriffen aufmerksam zu machen und zugleich Solidarität mit allen Beschäftigten im Gesundheitswesen zu zeigen.
Ich begrüße sehr, dass die Ärztekammern gemeinsam mit dem Präventionsnetzwerk 'Sicher im Dienst' ein Deeskalationstraining speziell für Beschäftigte des Gesundheitswesens entwickelt haben.
Es hilft Ärztinnen, Ärzten, medizinischem und pharmazeutischem Fachpersonal, Rettungskräften, Pflegekräften und allen weiteren Beschäftigten im Gesundheitswesen, Gewaltsituationen rechtzeitig zu erkennen, sich im Ernstfall richtig zu verhalten und so besser gegen Gewalt zu schützen", erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
"Menschen in Streifenwagen, in der Verwaltung oder in Pflegeeinrichtungen eint nicht nur, dass sie für uns alle im Einsatz sind, sondern auch, dass sie heute immer öfter Zielscheibe von Gewalt werden.
Gerade Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und medizinische Fachkräfte sind häufig mit schwierigen Situationen, manchmal auch mit aggressiven Menschen konfrontiert.

Datum: 2025-10-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gemeinsam-gegen-gewalt-im-gesundheitswesen-deeskalationstraining-speziell-fuer;
Themen: Deeskalationstraining # ?, Ärztekammern # ?, Gesundheitswesen # ?, Deeskalationstrainerinnen # ?, andere Gesundheitseinrichtungen # ?, Krankenhäuser # ?, aggressives Verhalten # ?, Patientenversorgung # ?, Beleidigungen # ?, Arztpraxen # ?