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"Trinkhallen mit bewährtem Sortiment bilden für ihre Stammkundschaft eine Plattform für den Austausch und die Integration insbesondere in urbanen Milieus", unterstreicht Prof. Dr. Eva-Maria Seng als Sprecherin der Landesjury.
"Auch das Singen des Steigerliedes entfaltet in Nordrhein-Westfalen eine hohe identitätsstiftende Wirkung über den engeren Kontext des Bergbaus hinaus."
Der Parlamentarische Staatssekretär Kaiser überreichte den Kulturerbe-Trägern neben den Urkunden als zusätzliche Auszeichnung ein Glasobjekt, das Glasmacher der Glashütte Gernheim eigens hierfür entworfen und hergestellt haben.
Es repräsentiert das Wissen und Können der manuellen Glasfertigung und damit eines Handwerks, das in Nordrhein-Westfalen aktiv praktiziert, weitergegeben und entwickelt wird.
Gleichzeitig symbolisiert das Objekt, dass beim Immateriellen Kulturerbe ganz unterschiedliche Bereiche von Kultur gleichwertig nebeneinanderstehen - etwa mündliche Ausdrucksweisen, gesellschaftliche Bräuche und Rituale sowie traditionelle Handwerkstechniken.
Datum: 2021-06-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/steigerlied-und-trinkhallenkultur-im-ruhrgebiet-offiziell-als-immaterielles;
Themen: Trinkhallenkultur
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