1. +++ (SEM)
Die Auswertungen belegen zudem, dass durch die Verbesserung von Lebensräumen oder durch konkrete Wiederansiedlungen sich einstmals in Nordrhein-Westfalen vom Aussterben bedrohte oder bereits ausgestorbene Arten wieder angesiedelt haben.
Dazu gehören zum Beispiel der Uhu und der Schwarzstorch, der Biber oder Fische wie Lachs und Maifisch.
Die Daten zur Natur zeigen hingegen, dass zum Beispiel sensible Arten wie das Rebhuhn, die Grauammer, der Kiebitz oder der Feldhamster in ihren Beständen über die Jahre hinweg abgenommen haben, diese Entwicklungen spiegeln sich auch in den Roten Listen wieder.
Hauptsächliche Ursachen liegen in der Entwicklung bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und dem Rückgang struktur- und blütenreicher Feldränder.
Hiervon betroffen sind auch die Insekten, in besonderem Maße offenbar die blütenbesuchenden Fluginsekten wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Datum: 2018-03-28;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/10-jahres-bilanz-daten-zur-natur-zeigt-gezielte-naturschutzmassnahmen-helfen-der;
Themen: Agrarumweltmaßnahmen
# ?, Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen
# ?, aktuelle Zusammenstellung
# ?, Daten
# ?, Natur in Nordrhein-Westfalen
# ?, Zustand der Natur
# ?, Aussterben
# ?, Lebensräume
# ?, Verlust
# ?, Einrichtung von Wildnisentwicklungsgebieten
# ?
2. +++ (SEM)
Um dies deutlich zu machen, wurde die Feldlerche nach 1998 in diesem Jahr zum zweiten Mal zum "Vogel des Jahres" gewählt.
Ministerin Heinen-Esser: "War früher der Gesang der Feldlerche auf den Feldern zu hören, ist er heute in vielen Landstrichen fast ganz verschwunden.
Neben der Feldlerche sind weitere Vogelarten wie Grauammer, Wachtelkönig, Kiebitz und Rebhuhn betroffen.
Weniger Insekten bedeutet weniger Singvögel und Blütenpflanzen, weniger Vielfalt.
Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen.
Datum: 2019-03-22;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/artenvielfalt-gemeinsam-schuetzen;
Themen: Feldvögel
# ?, blütenbesuchende Insekten
# ?, Rebhuhn
# ?, Lerchenfenster
# ?, biologische Vielfalt
# ?, Grauammer
# ?, Nester
# ?, Rückgänge
# ?, Vertragsnaturschutzmaßnahmen
# ?, Schmetterlinge
# ?
3. +++ (SEM)
Hierzu sollen, neben den Agrarumweltmaßnahmen, auch die neuen Regelungen der EU-Agrarpolitik einen wichtigen Beitrag leisten.
Im Rahmen der Diskussion um die Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) setzt sich Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Blühstreifen und andere für die Biodiversität wirksamen Maßnahmen künftig über die 1. Säule der GAP mitgefördert werden können.
Sie bieten Lebensraum für die verschiedenen Arten von Wildbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbestäubenden Insektengruppen sowie typischen Feldvögeln wie Grauammer, Feldlerche, Wachtel oder Rebhuhn.
Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Landwirte im Rahmen von privaten Initiativen und Projekten, etwa in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Stiftungen oder Naturschutzverbänden, für den Umwelt- und Naturschutz vor Ort.
Land plant Ausbau der Biodiversitäts-Beratung Ministerin Heinen-Esser rief die Landwirtinnen und Landwirte zur verstärkten Nutzung von Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutz-Maßnahmen auf: "Der aktuelle Bericht zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zeigt: Wo Naturschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht wurden, können sich Natur und Artenvielfalt erholen.
Datum: 2020-06-05;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/bluehstreifen-foerdern-agrarumweltmassnahmen-staerken;
Themen: Biodiversitätsberatung
# ?, Blühstreife
# ?, Förderung für Agrarumweltmaßnahmen
# ?, gesunde Natur
# ?, biologische Vielfalt
# ?, Wertschöpfung
# ?, Verstetigung
# ?, großer Beitrag
# ?, Umweltschutz
# ?, Ökolandbau
# ?
4. +++ (SEM)
So wurden von den Landwirtinnen und Landwirten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 für über 220.000 ha Fläche Anträge auf Förderung von Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen gestellt.
Damit leisten sie schon heute auf freiwilliger Basis dafür, dass zahlreiche bedrohte Tierarten Nahrung, Rückzugsmöglichkeiten und Nistplätze finden.
Blühstreifen auf dem Acker sowie unbewirtschaftete Streifen entlang von Gewässern und Brachflächen bieten Lebensraum für die verschiedenen Arten von Wildbienen und Schmetterlingen sowie typischen Feldvögeln wie Feldsperling, Grauammer, Feldlerche oder Rebhuhn.
Parallel investiert Nordrhein-Westfalen in die Forschung, um bestehende Kenntnislücken zum Verlust an biologischer Vielfalt zu schließen.
Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und parallel durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären."
Datum: 2019-01-29;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neues-internetangebot-zur-foerderung-der-artenvielfalt-der-landwirtschaft;
Themen: biologische Vielfalt
# ?, dringender Handlungsbedarf
# ?, Verlust
# ?, unterschiedliche Bereiche
# ?, Burg Bodenheim
# ?, Rahmen der Besichtigung
# ?, Naturkapital
# ?, Vertragsnaturschutzmaßnahmen
# ?, landwirtschaftlicher Betrieb
# ?, Agrarumweltmaßnahmen
# ?
5. +++ (SEM)
Deutlich mehr Betriebe als zu Projektbeginn erwartet konnten für den Natur- und Artenschutz begeistert und zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen gewonnen werden.
So wurde in vier Projektjahren eine individuell zugeschnittene "Biodiversitätsberatung" von 147 landwirtschaftlichen Betrieben in Anspruch genommen.
Individuelle und passgenaue Maßnahmen wirken unmittelbar und konkret dem weiteren Rückgang vieler Pflanzen- und Tierarten in der offenen Feldflur wie Rebhuhn, Grauammer oder Feldlerche und einer Vielzahl von Insektenarten entgegen.
Hintergrund:
Die einzelbetriebliche Biodiversitätsberatung für landwirtschaftliche Betriebe ist weitestgehend aus dem Projekt in der Zülpicher Börde hervorgegangen.
Datum: 2022-02-01;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/projekt-aus-nordrhein-westfalen-zur-artenvielfalt-mit-dem-deutschen;
Themen: biologische Stationen
# ?, Landwirtschaftskammer
# ?, Population von Arten
# ?, wertgebende Arten
# ?, Verband
# ?, Kulturlandschaften
# ?, Deutsche
# ?, Stabilisierung
# ?, Preis
# ?, herausragende Leistungen
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