1. +++ (SEM)
Eines der Haupthindernisse für eine professionelle, sich selbst schützende Ausübung der Prostitution liegt in der immer noch bestehenden starken Stigmatisierung.
Prostituierte sehen sich nach wie vor gezwungen, ein Doppelleben zu führen, es fehlt an Vertrauen in Polizei und Behörden.
Nicht selten werden vorherige soziale Bezüge abgebrochen, gerade dadurch ergibt sich die viel zitierte "Haltekraft des Milieus".
Erforderlich ist eine differenzierte öffentliche Debatte über Prostitution, die die Entscheidung von Menschen für eine Tätigkeit in der Prostitution akzeptiert.
Restriktiven Maßnahmen wie etwa verpflichtenden gesundheitlichen Untersuchungen oder einer gesetzlichen Kondompflicht erteilt der Runde Tisch eine klare Absage, da diese rechtlich problematisch, ungeeignet, stigmatisierend und sogar kontraproduktiv sind.
Datum: 2014-10-08;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-prostitution-laesst-sich-nicht-verbieten-rechte-der;
Themen: dynamische Veränderungen
# ?, Prostituierte
# ?, Abschlussbericht
# ?, Prostitutionsgesetz
# ?, Straßenprostitution
# ?, Tisch der Runde
# ?, menschenwürdige Bedingungen
# ?, Entgegennahme
# ?, Sexarbeiterinnen
# ?, besondere Aufmerksamkeit
# ?
2. +++ (SEM)
Insgesamt 31 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen nehmen seit dem Schuljahr 2010/2011 am Projekt "Ganz In" teil, um gemeinsam neue Ganztagskonzepte für zentrale Unterrichtsfächer zu erarbeiten.
Im Mittelpunkt steht dabei die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit einem hohen Leistungspotenzial, das sie aufgrund von schlechteren Startbedingungen nicht optimal umsetzen können.
Ohne leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zu vernachlässigen, soll die Haltekraft des Gymnasiums vor allem über intensivierte Anstrengungen im Bereich der individuellen Förderung im Fachunterricht erhöht werden.
Das Besondere an "Ganz In" sei, dass die Gymnasien konkrete fachdidaktische Konzepte entwickeln, so der Bildungsforscher Prof. Dr. Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund und wissenschaftlicher Leiter des Vorhabens:
"Die Befunde des Projekts zeigen, dass sich die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und schulischer Praxis für die Schülerinnen und Schüler sowie die Schulen im Projekt auszahlt.
Datum: 2016-02-11;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/positive-zwischenbilanz-des-projekts-ganz;
Themen: Schulentwicklungsforschung
# ?, neues Ganztagsgymnasium
# ?, Gymnasium
# ?, Zwischenbilanz des Projekts
# ?, Institut
# ?, individuelle Förderung
# ?, Chemieunterricht
# ?, Ergebnistransfer
# ?, Haltekraft
# ?, In-Ergebnisse
# ?