1. +++ (SEM)

Die Tierseuchenbekämpfung liegt in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich in der Zuständigkeit der Veterinärämter.
Die Tötung von Tieren auch im Tierseuchenkrisenfall erfolgt unter der Aufsicht von Amtsveterinären, um sicherzustellen, dass tierseuchen- und tierschutzrechtliche Vorgaben vollumfänglich beachtet werden.
Hinweis für Geflügelhalter Aufgrund der derzeitigen Seuchenlage ist auch bei Hobbyhaltern eine tägliche Kontrolle der Todesraten sowie der Produktionsdaten im Tierbestand erforderlich.
Erhöhte Sterblichkeitsraten (mehr als 2 Prozent des Bestandes innerhalb von 24 Stunden) sowie rückläufige Legeleistungen sind unverzüglich bei dem vor Ort zuständigen Veterinäramt zu melden.
Das Veterinäramt leitet dann eine amtliche Probenuntersuchung und alle weiteren tierseuchenrechtlichen Maßnahmen ein.

Datum: 2021-03-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gefluegelpest-verdachtsfaelle-im-kreis-guetersloh-und-kreis-paderborn-amtlich;
Themen: Wildvögel # ?, Seuchengeschehen # ?, Tötung # ?, Geflügelhalter # ?, Betrieb Gütersloh # ?, Elterntierherde # ?, amtliche Bestätigung # ?, Beobachtungsgebiet # ?, Sperrbezirk # ?, Restriktionszonen # ?

2. +++ (SEM)

Das aktuelle Geschehen um einen Ausbruch der Geflügelpest im Kreis Paderborn in unmittelbarem Zusammenhang zu einem Handel mit lebendem Geflügel im Reisegewerbe zeigt, dass die Geflügelpest auch über lebende Tiere in andere Bestände eingetragen wird.
Nicht nur Nordrhein-Westfalen ist von diesen Verkäufen betroffen.
Über den Handel mit lebendem Geflügel in kleinen Mengen, insbesondere an Hobbyhalter, wurden Legehennen aus Ostwestfalen in sechs weitere Bundesländer veräußert.
Auch dort konnten in Folge des Ausbruches im Kreis Paderborn bereits erneute Ausbrüche festgestellt werden.
Für Menschen, die keinen unmittelbaren Kontakt zu infizierten Tieren haben, bedeutet das Geflügelpest-Virus keine Gefahr.

Datum: 2021-03-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gefluegelpest-weiterer-ausbruch-im-maerki-schen-kreis-bestaetigt-acht-faelle-werden;
Themen: Wildgans # ?, Eier # ?, lebendes Geflügel # ?, Wildvögel # ?, Hühnerhaltung # ?, Tierbestand # ?, Ostwestfalen # ?, Aufstallungspflichten # ?, Putenhaltung # ?, Hobbyhalter # ?

3. +++ (SEM)

Eine Förderung von Herdenschutzmaßnahmen kann nur nach vorheriger Ausweisung eines Wolfsgebietes erfolgen.
Das Umweltministerium hat schon vor der dauerhaften Rückkehr von Wölfen die Richtlinie aufgestellt, um bereits heute für Tierhalterinnen und Tierhalter Rechtssicherheit zu schaffen.
Auch Hobbyhalterinnen und -halter profitieren von der Regelung, denn sie werden den gewerblichen Tierhalterinnen und Tierhaltern gleichgestellt.
Bewilligungsbehörden sind die Höheren Naturschutzbehörden bei den Bezirksregierungen, die bereits für die Förderung von Naturschutzmaßnahmen zuständig sind.

Datum: 2017-02-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-ist-auf-die-natuerliche-rueckkehr-des-wolfs-vorbereitet;
Themen: Umweltministerium # ?, Rückkehr von Wolf # ?, Tierrisse # ?, Wolfsberaterinnen # ?, Entschädigungsleistungen # ?, einzelne Wölfe # ?, Wolfsübergriffe # ?, Förderrichtlinie # ?, Schäden # ?, Rechtssicherheit # ?

4. +++ (SEM)

Zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung der ASP in der Region laufen bereits notwendige Maßnahmen, die schon zum Zeitpunkt des gemeldeten Verdachtsfalls eingeleitet wurden.
Ich appelliere an unsere Landwirtinnen und Landwirte mit Schweinehaltungen, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Hausschweinebestände vor der ASP gerade jetzt ganz besonders zu beachten.
Selbstverständlich sind auch die Hobbyhalter zu höchster Vorsicht aufgerufen.
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Der Kreis Olpe, das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung Nordrhein-Westfalen (LAVE NRW) und das nordrhein-westfälische Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz arbeiten dabei eng zusammen und stehen bereits seit Freitag, 13. Juni 2025, in engem Kontakt.

Datum: 2025-06-14; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/feststellung-der-afrikanischen-schweinepest-asp-bei-einem-wildschwein-im-kreis;
Themen: totes Wildschwein # ?, afrikanische Schweinepest # ?, Kreis # ?, Bundesforschungsinstitut # ?, Biosicherheitsmaßnahmen # ?, Tiergesundheit # ?, Nachweis # ?, Infektion # ?, Hygieneschleusen # ?, Restriktionszone # ?

5. +++ (SEM)

Appell an Landwirte und Bevölkerung
Das MLV appelliert nach wie vor an Landwirtinnen und Landwirte mit Schweinehaltungen, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Hausschweinebestände vor der ASP gerade jetzt ganz besonders zu beachten.
Selbstverständlich sind auch die Hobbyhalter zu höchster Vorsicht aufgerufen.
Die ASP ist in den betroffenen Gebieten bislang noch nicht in Hausschweinbeständen aufgetreten.
Schweinehalter haben im Rahmen des Früherkennungsprogramms ASP die Möglichkeit, bereits vor Ausbruch der ASP in der jeweiligen Region alle Bedingungen für erleichterte Verbringungen für den Fall des Auftretens der ASP zu erfüllen.

Datum: 2026-02-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/mit-vereinten-kraeften-gegen-die-afrikanische-schweinepest-land-unterstuetzt;
Themen: betroffene Gebiete # ?, Tierseuchenkasse # ?, Schwarzwildbejagung # ?, Jägerinnen # ?, Wildschweinbestände # ?, Drohnen # ?, zusätzliche finanzielle Unterstützung # ?, landesweites Monitoring # ?, Beihilfen # ?, Hausschweinebestände # ?

6. +++ (SEM)

Der Fundort der tot aufgefunden Bache befindet sich innerhalb der aktuellen Sperrzone II.
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz appelliert nach wie vor an Landwirtinnen und Landwirte mit Schweinehaltungen, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Hausschweinebestände vor der ASP gerade jetzt ganz besonders zu beachten.
Selbstverständlich sind auch die Hobbyhalter zu höchster Vorsicht aufgerufen.
Als wichtiger Baustein zur Bekämpfung der ASP sind Jägerinnen und Jäger weiterhin aufgerufen, zur weiteren Reduktion des Wildschweinebestands in den betroffenen Gebieten verstärkt Schwarzwild zu bejagen.
Diese Bejagung erfolgt auf der Grundlage individueller Bejagungskonzepte der betroffenen Kreise.

Datum: 2026-04-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-zusaetzlicher-asp-schutzzaun-fuer-die-sperrzone-ii;
Themen: africanische Schweinepest # ?, Bejagung # ?, Allgemeinverfügungen # ?, Gebiet des Infektionsgeschehens # ?, südwestfälischer Raum # ?, Tierseuche # ?, Infektionsgeschehen # ?, Jagdruhe # ?, Reduktion der Wildschweinpopulation # ?, aktuelle Funde # ?