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"Ansonsten droht das Vorhaben zum politischen Bumerang zu werden, da Länder wie China, Indien und andere Regionen herausgefordert sein könnten, von unseren international erfolgreichen deutschen Autoherstellern, Maschinenbauern oder Stahlexporteuren einen höheren Gewinnanteil einzufordern", sagte der Minister in Brüssel.
Die jüngst von der Europäischen Kommission vorgelegten Richtlinienvorschläge zu einer Interimsteuer, einer sogenannten "Digital Service Tax" von drei Prozent auf den Umsatz großer Digitalkonzerne, nannte der Minister einen "wertvollen Diskussionsbeitrag und denkbaren Zwischenschritt" auf dem Weg zu einer internationalen Verständigung, der jedoch modifiziert werden müsse.
So müsse der Kreis der von der Interimsteuer betroffenen Unternehmen weiter eingegrenzt werden.
Auch dürfe es nicht zu Doppelbesteuerungen kommen, betonte Lienenkämper.
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Datum: 2018-04-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-lienenkaemper-fuer-internationale-loesung-zur-digitalen-besteuerung;
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