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Das junge und interdisziplinäre Wissenschaftsgebiet Genderforschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Gender Bias, also dem geschlechtsbezogenen Verzerrungseffekt durch Formulierungen, gedankliche Annahmen oder statistische Fehler, mit eigenen Forschungen zu begegnen.
So geht sie beispielsweise der Frage nach, warum in der Medizin ein Herzinfarkt bei Frauen später diagnostiziert wird als bei Männern oder warum im Marketing mit Geschlechterbildern so viel Geld verdient wird, warum die Musikwissenschaft nach wie vor so wenige Komponistinnen kennt oder auch warum Intersexualität erst jetzt Thema in der Gesundheitsversorgung wird.
Aktuell gibt es an den 37 nordrhein-westfälischen Hochschulen insgesamt 67 Professuren, die sich ausschließlich oder teilweise mit der Genderforschung befassen.
Seit 2016 wurden Genderprofessuren insbesondere in Fachdisziplinen wie der Medizin oder den Natur- und Wirtschaftswissenschaften eingerichtet.

Datum: 2019-03-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/exzellente-genderforschung-land-nordrhein-westfalen-schafft-neuen;
Themen: exzellente Genderforschung # ?, neuer Wissenschaftspreis # ?, Bewerbungsfrist # ?, Wissenschaft von Nordrhein-Westfalen # ?, wissenschaftlicher Nachwuchs # ?, Geschlechterbilder # ?, Komponistinnen # ?, akademische Laufbahn # ?, bemerkenswerte Forschungsarbeiten # ?, eigene Forschungen # ?

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28. Juni 2012 Default Press-Release Image Abb.: PantherMedia
Schwerwiegenden Diskriminierungen in medizinischer und rechtlicher Hinsicht sieht der Deutsche Ethikrat Menschen ausgesetzt, die körperlich nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind.
Auf Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GMK) in Saarbrücken die Bundesregierung und die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) aufgefordert, die Empfehlungen des Deutschen Ethikrates zur Intersexualität aufzugreifen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Diskriminierung und damit verbundenes schweres Leid der Betroffenen zu beenden.
Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Datum: 2012-06-28; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-recht-auf-selbstbestimmung-muss-auch-fuer-menschen-gelten-die;
Themen: Arbeitsgemeinschaft von Obersten # ?, Landesgesundheitsbehörden # ?, Intersexualität # ?, Selbstbestimmung # ?, Leid von Betroffene # ?, Gesundheitsministerinnen # ?, Diskriminierung # ?, geeignete Maßnahmen # ?, Personenstandsregister # ?, eindeutige Zuordnung # ?