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Diese Gestaltungskraft entwickelt sie souverän vor dem Hintergrund einer virtuosen Akkuratesse, die sich nicht eigens zu beweisen braucht.
Das Erste Violinkonzert von Wieniawski etwa ist für sie keine Folie zur Präsentation von Virtuosentum, sondern eine emotional-musikalische Landschaft, von der sie ihren Hörern alle topographischen Teile nahebringt.
Mit dieser Interpretation gewann sie zu Recht vor gut zwei Jahren die Konzertbesucher in der Hamburger Laeisz-Halle und in diesem Mai auch das kritische Wiener Konzerthauspublikum.
Ohne Orchester ist ihre Wirkung nicht geringer.
Die Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 108 von Johannes Brahms etwa spielt sie persönlich ausdeutend und zugleich durchweg transparent, den langsamen Satz zelebriert sie emotional bei kristallklarer Intonation.

Datum: 2012-12-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-schaefer-ueberreicht-foerderpreis-des-landes-13-junge-kuenstlerinnen-und;
Themen: Förderpreis # ?, Pavillon # ?, Künstlerduo # ?, Literatur # ?, Kellertheater # ?, Konzerthauspublikum # ?, Konzertverpflichtungen # ?, Wiener Konzerthaus # ?, großer Saal # ?, kleine Rollen # ?