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Nach Bekanntwerden von unbeabsichtigten PCB-Vorkommen aus einer Anlage zur Silikonherstellung in Ennepetal 2019 hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) vergleichbare betriebliche Anlagen in Nordrhein-Westfalen ermittelt.
Im Anschluss wurde ein landesweites Sonderuntersuchungsprogramm gestartet.
Durch Grünkohl- und Löwenzahnproben konnten Erkenntnisse über die vorhandene PCB-Belastung im Umfeld der betreffenden silikonverarbeitenden Betriebe gewonnen werden.
Insgesamt acht Betriebe in Ennepetal (BIW Isolierstoffe GmbH), Dortmund (M+S Silicon GmbH + Co. KG), Herne (Silex GmbH), Rhede (Kromberg & Schubert GmbH Cable & Wire), Viersen (SAB Bröckskes GmbH & Co. KG), Witten (Sico Gesellschaft für Silikonverarbeitung mbH) und Wuppertal (Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG und Prysmian Kabel und Systeme GmbH) wurden von den zuständigen Behörden in den Blick genommen.
Zwischenzeitlich wurde noch eine weitere silikonverarbeitende Firma im Oberbergischen Kreis identifiziert, in der die entsprechende Chemikalie ebenfalls zum Einsatz kommt.

Datum: 2021-06-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/strategie-zur-reduktion-der-pcb-belastung-im-umfeld-von-silikonverarbeitenden;
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