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Das deutlich zu kühle Frühjahr bremste das Pflanzenwachstum, allerdings fiel im Vergleich zu den Vorjahren ausreichend Regen nur knapp unter dem mehrjährigen Mittel.
Nach dem sehr warmen Juni versprachen die Getreidebestände optisch in weiten Landesteilen beste Erträge, was sich - bedingt durch den kühlen und nassen Juli - dann leider häufig nicht einstellte.
Die Getreideernte zog sich erstmals seit Jahren wieder über einen langen Zeitraum hin und war durch Lagergetreide und nicht vollständig abgereiftes Stroh für die Mähdrescher auch technisch anspruchsvoll.
Bei der in Nordrhein-Westfalen wichtigsten Brotgetreideart, dem Weizen, lagen die Erträge um 8,2 Prozent unter denen des Vorjahres und 4,0 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel.
Die Wintergerste als wichtigste Futtergetreideart konnte von ihrer früheren Abreife und den dort vorherrschenden, etwas besseren Witterungsbedingungen profitieren und lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis bzw. 1,1 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel.
Datum: 2021-08-29;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vorlaeufige-erntebilanz-nordrhein-westfalen-2021;
Themen: Wetter der Landwirtschaft
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