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Die Gefahr, unter psychischen Belastungen zu leiden oder eine psychische Erkrankung zu entwickeln, ist bei geflüchteten Menschen durch Erlebnisse im Herkunftsland und Fluchterfahrungen besonders gegeben.
Studien haben gezeigt, wie wirksam in vielen Fällen für Betroffene unterstützende Maßnahmen durch geschulte Laien mit eigener Migrationsgeschichte sein können - auch beim Abbau von Integrationshemmnissen.
Im Rahmen des Modellprojekts werden die Laienhelferinnen und -helfer jetzt beim Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) in Düsseldorf geschult und während der ersten neun Monate bei ihrer Unterstützung und Beratung von Flüchtlingen begleitet.
Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein, der Ärztekammer Nordrhein sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein durchgeführt.
Das Gesundheitsministerium fördert das Vorhaben mit insgesamt rund 250.000 Euro.

Datum: 2016-10-28; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-fluechtlinge-helfen-fluechtlingen-land-foerdert-modellprojekt;
Themen: Laienhelferinnen # ?, Expertenschätzungen # ?, Schulung # ?, Modellprojekt # ?, Empathiefähigkeit # ?, bedarfsgerechte Hilfestellung # ?, eigene Migrationsgeschichte # ?, professionelle Behandlung # ?, psychosoziales Zentrum # ?, stabile psychische Verfassung # ?