1. +++ (SEM)

"Hier existiert bereits ein Netzwerk, das qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer dabei unterstützen wird, dass sie nicht mehr Taxi fahren oder kellnern müssen", sagte Arbeitsminister Guntram Schneider in Duisburg bei der Tagung "Zugang zum Arbeitsmarkt - Potenziale der MigrantenInnen nutzen".
"Es ist ein gesellschaftlicher Offenbarungseid und wirtschaftlicher Irrsinn, dass Menschen, die ein Ingenieursdiplom oder andere Qualifikationen in ihren Herkunftsländern erworben haben, hier als Hilfskräfte angestellt werden", sagte Schneider weiter.
"Deshalb schaffen wir mit unserem Landesanerkennungsgesetz die Grundlage, um in Zeiten eines wachsenden Fachkräftemangels ausländische Qualifikationen besser nutzen zu können."
Das IQ-Netzwerk NRW in der Region Duisburg wird nach Verabschiedung des Landesanerkennungsgesetzes auch Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten in der Region Duisburg sein, die bislang wegen fehlender Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse ihre erlernten Berufe nicht ausüben können.
Es ist Teil der bundesweiten Initiative "Integration durch Qualifikation (IQ)" und wird organisatorisch von der landesgeförderten Regionalagentur NiederRhein betreut.

Datum: 2012-08-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-es-ist-wirtschaftlicher-irrsinn-wenn-ingenieure-taxi-fahren;
Themen: ausländische Berufsabschlüsse # ?, wirtschaftlicher Irrsinn # ?, Tagung # ?, IQ-Netzwerk # ?, landesgeförderte Regionalagentur # ?, Ingenieurdiplom # ?, andere Qualifikationen # ?, fehlende Anerkennung # ?, gesellschaftlicher Offenbarungseid # ?, qualifizierte Berufsabschlüsse # ?

2. +++ (SEM)

24. Oktober 2012 Default Press-Release Image Abb.: PantherMedia
Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen soll in Nordrhein-Westfalen einfacher werden.
Dafür sorgt der jetzt vom NRW-Kabinett gebilligte Entwurf für ein Landesanerkennungsgesetz, den Arbeitsminister Guntram Schneider vorgelegt hat.
Der Entwurf wird nun dem Landtag zur Beratung vorgelegt: "Wir hoffen, dass wir das Gesetz in wenigen Monaten verabschieden können, so dass wir schon ab dem Frühjahr 2013 die ersten Berufsanerkennungen vornehmen können", so Schneider.
Arbeit, Gesundheit und Soziales Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Datum: 2012-10-24; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-kabinett-billigt-gesetzentwurf-des-arbeitsministers-zur;
Themen: Landesanerkennungsgesetz # ?, geregelte Berufe # ?, Migrantinnen # ?, NRW-Kabinett # ?, ausländische Berufsabschlüsse # ?, Gesetzentwurf # ?, Entwurf # ?, Anerkennungsantrag # ?, Erfolg von Anerkennungsverfahren # ?, NRW-System # ?

3. +++ (SEM)

Besonders auffällig sei, dass sich auch bei den gut qualifizierten Frauen der Bildungs- und Ausbildungsstand nicht zufriedenstellend in Erwerbsarbeit übersetzt.
Nur etwas mehr als 50 Prozent der Zuwanderinnen mit Hochschulreife sind erwerbstätig, gegenüber knapp 83 Prozent bei nicht zugewanderten Frauen mit entsprechender Qualifikation.
Minister Schneider: "Wir haben mit unserem Landesanerkennungsgesetz eine Grundlage geschaffen, wie ausländische Abschlüsse schneller geprüft und anerkannt werden können.
Daher appelliere ich an alle Migrantinnen: Nutzen Sie diese Chance und ermöglichen Sie sich damit eine Berufsperspektive in Deutschland.
"

Datum: 2013-12-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-migrantinnen-brauchen-bessere-chancen-auf-dem-arbeitsmarkt-zu;
Themen: zugewanderte Frauen # ?, statistisches Jahrbuch # ?, Ausbildungsstand # ?, starke Polarisierung # ?, Bevölkerungsdurchschnitt # ?, qualifizierte Frauen # ?, Bildungsstand # ?, Erwerbsarbeit # ?, Hochschulreif # ?, Zuwanderinnen # ?

4. +++ (SEM)

Darunter sind Fachkräfte, die dringend gebraucht werden.
" Es sei ein gesellschaftlicher Offenbarungseid und wirtschaftlicher Irrsinn, dass Menschen, die ein Ingenieurdiplom oder andere Qualifikationen erworben hätten, als Hilfskräfte angestellt würden. "
Mit unserem Landesanerkennungsgesetz schaffen wir in Nordrhein-Westfalen die Grundlage, um in Zeiten eines wachsenden Fachkräftemangels ausländische Qualifikationen besser nutzen zu können", so Minister Schneider.
Gleichzeitig sei dies auch "Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber den Zugewanderten und ein wichtiger Schritt zur Chancengleichheit."
Nach dem Anerkennungsgesetz des Bundes, das in erster Linie die Handwerksberufe und die IHK-Berufe betrifft (z. B. Maurer und Industriekaufleute) aber auch Ärzte, sind nun die Länder aufgefordert, auch die Anerkennung landesrechtlich geregelter Berufe, wie z.B. Ingenieure, Architekten oder Erzieher gesetzlich zu regeln.

Datum: 2012-07-16; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-nrw-kabinett-billigt-landesgesetz-zur-anerkennung-auslaendischer;
Themen: Landesanerkennungsgesetz # ?, ausländische Berufsabschlüsse # ?, Schneider # ?, Anerkennungsgesetz # ?, Landesgesetzentwurf # ?, IHK-Berufe # ?, Ingenieurdiplom # ?, andere Qualifikationen # ?, geregelte Berufe # ?, gesellschaftlicher Offenbarungseid # ?