1. +++ (SEM)

Laut den Ergebnissen der Studie waren knapp 60 Prozent der befragten wohnungslosen Personen ohne Unterkunft und damit obdachlos.
Knapp über 40 Prozent der Befragten waren verdeckt wohnungslos, das heißt, sie sind bei Angehörigen und Bekannten untergekommen.
Nach vorsichtigen Schätzungen der Studie lebten hochgerechnet auf ganz Nordrhein-Westfalen im Juni/Juli 2021 knapp 5.300 Personen auf der Straße oder in Behelfsunterkünften, das sind 3.800 mehr als in der Landesstatistik zum Stichtag 30. Juni 2020 dokumentiert.
Ein Ergebnis der Studie ist auch, dass angesichts der oftmals schlechten körperlichen Verfassung wohnungsloser bzw. obdachloser Menschen bei der Bekämpfung der Wohnungslosigkeit gesundheitlichen Aspekten eine zentrale Bedeutung zukommt.
Die Befragung hat zudem gezeigt, dass für die Ausgestaltung der Notunterbringung obdachloser Menschen Optimierungsbedarfe beispielsweise bei den hygienischen Bedingungen bestehen.

Datum: 2022-04-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesinitiative-endlich-ein-zuhause-untersucht-erstmalig-die-lebenslagen;
Themen: verdeckte Wohnungslosigkeit # ?, Behelfsunterkünfte # ?, Bekannte # ?, Befragung # ?, Angehörige # ?, Baustein der Landesinitiative # ?, Stichtag # ?, Beitrag für Sozialpolitik # ?, Erhebungsbereich # ?, Gegenstände eines Schließfachs # ?

2. +++ (SEM)

Weitere Bausteine der Landesinitiative sind eine Vereinbarung mit der Wohnungswirtschaft, die zusätzliche Wohnungen für wohnungslose Menschen zur Verfügung stellen will, sowie Kältehilfen für obdachlose Menschen und eine aufsuchende Drogenhilfe insbesondere für Menschen, die auf der Straße leben.
Darüber hinaus konnte im Rahmen der Corona-Krise ein Notfallpaket für die Akutversorgung von obdachlosen Menschen in Höhe von 500.000 Euro aus den Mitteln der Landesinitiative zur Verfügung gestellt werden.
Am Stichtag 30. Juni 2018 - aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor - waren nach der Landesstatistik insgesamt 44.434 Menschen in Nordrhein-Westfalen ohne reguläre Wohnung.
Der überwiegende Teil von ihnen war von den Kommunen in Notunterkünften oder anderen Provisorien untergebracht, lebte in Einrichtungen der freien Träger der Wohnungslosenhilfe oder war bei Bekannten oder Verwandten untergekommen.
Nur ein kleiner Teil war ohne jede Unterkunft.

Datum: 2020-06-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-obdachlose-frauen-weniger-sichtbar-aber-besonders-gefaehrdet;
Themen: Wohnungslosigkeit # ?, Landesinitiative # ?, wohnungslose Frauen # ?, Sozialminister # ?, Sozialpädagoginnen # ?, andere Provisorien # ?, eigenverantwortliche Lebensführung # ?, interessante Ansätze # ?, mobile Wohnhilfen # ?, saubre Kleidung # ?

3. +++ (SEM)

Oder aber, dass sie vorübergehend in Einrichtungen der gemeinnützigen Wohnungslosenhilfe oder bei Bekannten untergekommen sind.
"Die Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, wohnungslosen Menschen eine Unterkunft anzubieten", betonte Minister Laumann.
Nach vorsichtigen Schätzungen einer vom Ministerium in Auftrag gegebenen und im Frühjahr veröffentlichten Untersuchung lebten im Juni/Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen ca. 5.300 Personen auf der Straße oder in Behelfsunterkünften wie etwa Abrisshäusern oder Bauwagen, das sind 3.800 mehr als in der Landesstatistik 2021 dokumentiert werden.
Die Differenz erklärt sich dadurch, dass die Landesstatistik nur die von den freien Trägern ambulant betreuten obdachlosen Menschen erfassen kann, nicht aber diejenigen, die keinerlei Kontakt zum Hilfesystem suchen.
"Mit der Obdachlosigkeit aber auch der Wohnungslosigkeit insgesamt kann und will ich mich nicht abfinden", sagte Laumann.

Datum: 2022-09-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-trend-bei-wohnungslosigkeit-geht-die-richtige-richtung-aber;
Themen: Wohnungslosigkeit # ?, eigene Wohnung # ?, Landesstatistik # ?, richtige Richtung # ?, Obdachlosigkeit # ?, Statistik # ?, Trend # ?, Abrisshäuser # ?, Bauwagen # ?, Landeswohnungslosenstatistik # ?