1. +++ (SEM)

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Dietrich Vriesen, Vorstandsvorsitzender 'mein-ei.nrw e. V.': "Die Aufgaben und Herausforderungen für die heimische Landwirtschaft insgesamt und die Eier-Branche im Besonderen sind riesig.
Die immer noch andauernden Folgen der Pandemie, die Anforderungen des Tierschutzes und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges belasten die landwirtschaftlichen Legehennenhalter in bislang nicht gekannter Dimension.
Wir sind dem Landwirtschaftsministerium außerordentlich dankbar, dass wir mit unserem Vorschlag für eine Machbarkeitsstudie zur Nachhaltigkeit des Hühnereies aus Nordrhein-Westfalen spontan Gehör gefunden haben und diese heute öffentlich vorstellen können.
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Datum: 2022-09-26; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-unterstuetzt-machbarkeitsstudie-zur-nachhaltigkeit-der-nordrhein;
Themen: Regionalinitiative # ?, geförderte Machbarkeitsstudie # ?, nordrhein-westfälische Eierbranche # ?, Hühnereier # ?, nordrhein-westfälische Legehennenhaltung # ?, nachhaltige Ausrichtung # ?, regionale Vermarktung # ?, Produktion # ?, Ernährungswirtschaft # ?, Anforderungen des Tierschutzes # ?

2. +++ (SEM)

In der konventionellen Legehennen-Haltung ist das Kürzen des Schnabels bisher weit verbreitet, weil dadurch Kannibalismus und Federpicken vorgebeugt werden soll, aus Tierschutzsicht ist das jedoch problematisch.
"Wir müssen den Blick wieder mehr auf das Tier richten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen", sagte Minister Remmel bei seinem Besuch des Geflügelbetriebs Vriesen am 25. Juli 2016 in Goch.
Der Legehennen-Halter verzichtet inzwischen vollständig auf das Schnabelkürzen und hat ein so genanntes Fitnesskonzept etabliert.
Fachliche Grundlage hierfür ist ein von Minister Remmel initiiertes wissenschaftliches Großprojekt, in das die Tierärztliche Hochschule Hannover eng eingebunden ist und bei dem es darum geht, den Stall abwechslungsreicher und vor allem das Futter tiergerechter zu gestalten.
Dieses Fitnesskonzept beruht auf einer stärker ausgewogenen Tierernährung und stellt den gesunden Stoffwechsel des Tieres in den Vordergrund.

Datum: 2016-07-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-gefluegelzucht-ist-ohne-schnabelkuerzen-moeglich;
Themen: Geflügelbetrieb # ?, Schnabelkürzen # ?, Geflügelwirtschaft # ?, Tierschutzverbände # ?, Einzelhandel # ?, Landwirtschaftsministerium # ?, Besuch des Geflügelbetriebs # ?, Federpicke # ?, Grundkonzeption # ?, Kannibalismus # ?

3. +++ (SEM)

Der Vriesen-Hof ist ein gutes Beispiel für einen landwirtschaftlichen Betrieb, der sich immer wieder den wachsenden Ansprüchen der Verbraucherinnen und Verbraucher an regionale Produkte angepasst hat.
Er ist einer von insgesamt 15 Legehennen-Betrieben der regionalen Vermarktungsinitiative "mein-ei.nrw".
Die Legehennen-Halter setzen sich zusammen mit Eier-Vermarktern, Futtermittelproduzenten und Geflügelzüchtern seit 2008 für das unverfälschte Naturprodukt Ei aus nordrhein-westfälischer Legehennenhaltung ein.
"Wenn das Lebensmittel sozusagen vor der eigenen Haustür erzeugt wird, fördert dies das Vertrauen und die regionale Wirtschaft.
Regionale Produkte stärken die regionale Infrastruktur und die ländlichen Kulturräume und sichern Arbeitsplätze auf dem Land.

Datum: 2018-10-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vermarktungsinitiative-mein-einrw-foerdert-lebensmittel-aus-der-region;
Themen: ländliche Kulturräume # ?, Lebensmittel # ?, regionale Produkte # ?, Eiervermarkter # ?, Futtermittelproduzenten # ?, Geflügelzüchter # ?, Werbeaktionen # ?, nordrhein-westfälischer Markt # ?, unverfälschtes Naturprodukt # ?, nordrhein-westfälische Legehennenhaltung # ?

4. +++ (SEM)

Bei diesem Projekt trifft Hightech die Primärproduktion - und es zeigt, dass wir keine Berührungsängste mit wichtigen Zukunftstechnologien haben.
Es könnte daraus eine echte Win-Win-Situation für die deutsche Eier-Branche insgesamt entstehen.
Neben einem wirklichen Preisvorteil für die Legehennenhalter bedeutet dies zudem die große Chance für ein auch international skalierbares Modell.
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Henrik Althues, Legehennenhalter und mein-ei.nrw-Mitglied blickt auf jüngste eigene Erfahrungen zurück: "In der Vergangenheit haben wir uns am Standort Gut Aversfeld für ein gemeinsames Start-up für Bruderhahnfleischprodukte nach Kräften eingesetzt, das jedoch einer mangelnden Verbrauchernachfrage für dieses Angebot gegenüberstand und schließlich am Markt nicht bestehen konnte.

Datum: 2024-03-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-gorissen-besucht-brueterei-nordrhein-westfalen;
Themen: Legehennenhaltungen # ?, Aufzuchtbetrieb # ?, Legehennenhalter # ?, Tierwohl # ?, Aversfeld # ?, Bruderhahnfleischprodukte # ?, Geschlechtsbestimmungsverfahren # ?, Hühnerdung # ?, Hühnerküken # ?, KI-Algorithmen eines Computers # ?