1. +++ (SEM)
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion "Im Schwurgerichtssaal L 111 - Der Majdanek-Prozess und seine Folgen aus Sicht von Prozessbeteiligten" ging es um den juristischen Umgang mit NS-Verbrechen und dem Holocaust insgesamt - und um persönliche Erinnerungen, Erlebnisse und Bewertungen von damaligen Vertretern der Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Moderator Hans Leyendecker, ehemaliger Investigativ-Journalist der Süddeutschen Zeitung, diskutierte mit Oberstaatsanwalt a.D. Wolfgang Weber, damals Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft, Rechtsanwalt Dieter Hanschel, damals Pflichtverteidiger, und Dr. Philipp Ambach, Sohn des damaligen weiteren Staatsanwalts Dieter Ambach und selbst Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, sowie Jens Rommel, Leitender Oberstaatsanwalt, Leiter der Zentralen Stelle der Landejustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg.
Der Majdanek-Prozess war der letzte und längste Prozess zu den Massenmorden in den Todeslagern.
Richter und Staatsanwälte gehörten einer Generation an, die zwischen 1930 und 1940 geboren war - also nicht in Machenschaften des Regime verstrickt war.
Die Richter des Majdanek-Prozesses bemühten sich, die individuelle Schuld nachzuweisen, was selbst mit Hilfe der über 300 aus dem Ausland angereisten Zeugen nicht immer gelang.
Datum: 2018-10-04;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erinnerung-den-majdanek-prozess-staatssekretaer-kaiser-eroeffnet;
Themen: Majdanekprozess
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# ?
2. +++ (SEM)
"
Der Ministerpräsident weiter: "Auch auf internationaler Bühne folgte Schröders Politik einem klaren Kompass.
Er führte die Bundesregierung zu einer Zeit, als in Europa Massenvertreibung und Massenmord auf dem Balkan Einzug hielten.
Er war, gemeinsam mit anderen europäischen Regierungschefs und der NATO, bereit zu verhindern, dass ein Teil Europas in Unterdrückung und Barbarei zurückfällt, auch wenn die Debatte in Deutschland über den Einsatz der Bundeswehr keine leichte war.
Hier hat er auch persönlich besondere Verantwortung übernommen.
Datum: 2019-04-05;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-armin-laschet-gratuliert-bundeskanzler-ad-gerhard-schroeder-zum;
Themen: Dienst
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3. +++ (SEM)
"Die deutschen Gräueltaten in Polen während des Zweiten Weltkrieges erfüllen mich mit tiefer Scham", so Ministerpräsident Armin Laschet.
"Am 1. August 1944 haben sich polnische Männer und Frauen, deren Entschlossenheit und Mut sich nur erahnen lässt, den deutschen Besatzungstruppen entgegengestellt und Warschau 63 Tage lang gegen Hass, Willkür und Grausamkeit verteidigt.
Blutig niedergeschlagen endete der Aufstand in Massenmorden und der nahezu völligen Zerstörung Warschaus.
Es macht demütig, den Helden des Warschauer Aufstands 77 Jahre später an der Seite unserer Freunde in Warschau zu gedenken.
Das gemeinsame Erinnern - und die tiefe Dankbarkeit für Versöhnung und Frieden - bleibt ein zentraler Auftrag an die deutsch-polnischen Beziehungen.
Datum: 2021-07-30;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-armin-laschet-reist-zu-den-gedenkfeierlichkeiten-zum-jahrestag;
Themen: Gedenktag
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# ?
4. +++ (SEM)
Aber er ist nicht Geschichte.
Er hat tiefe Spuren hinterlassen, in den Köpfen der Menschen und ganz unmittelbar in ihrem Alltag.
Und all das im Südosten Europas, einem Kontinent, der Krieg und Massenmord nach 1945 überwunden zu haben glaubte.
Dieser Traum von Europa wurde damals auf grausame Weise von der Wirklichkeit eingeholt.
Ursula und Heribert Hölz gehören nach dem Ende des Krieges im ehemaligen Jugoslawien zu den ersten, die diesem Elend nicht tatenlos zusehen können.
Datum: 2021-06-28;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-armin-laschet-verleiht-den-verdienstorden-des-landes-nordrhein-0;
Themen: Schloss Eller
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# ?
5. +++ (SEM)
4. Juli 2023
Yad Vashem liegt in Jerusalem und ist die offizielle Holocaustgedenkstätte des Staates Israel.
Hier wird an das Schicksal der mehr als sechs Millionen jüdischen Opfer des Massenmordes des deutschen Naziregimes in Europa und Nordafrika während des Zweiten Weltkriegs erinnert.
Zudem wird von hier aus eine vielfältige Bildungsarbeit betrieben, um die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Shoa lebendig zu halten.
Datum: 2023-07-04;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-intensiviert-die-zusammenarbeit-mit-yad-vashem;
Themen: Polizeistudierende
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# ?
6. +++ (SEM)
Daher ist von einem rechtsextremen Motiv auszugehen.
Der polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
Im Rahmen des "Euthanasieprogramms" der Nationalsozialisten wurden Hunderttausende Menschen Opfer eines systematischen Massenmordes.
Datum: 2024-06-10;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/inklusionsbeirat-nordrhein-westfalen-verurteilt-angriff-auf-lebenshilfe;
Themen: Inklusionsbeirat
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7. +++ (SEM)
Der Krieg im Nahen Osten hat auch Folgen für uns in Nordrhein-Westfalen: Menschen jüdischen Glaubens sind fast 80 Jahre nach dem Holocaust wieder Zielscheibe von unversöhnlichem Hass.
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
Ministerpräsident Hendrik Wüst zum ersten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel: "Am 7. Oktober 2023 wurde die Welt durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel Zeuge des größten Massenmordes jüdischen Lebens seit der Shoa und unvorstellbarer, grausamer Verbrechen.
Ein Jahr später trauern wir noch immer über mehr als tausend Menschen, die am 7. Oktober 2023 brutal ermordet wurden.
Wir bangen noch immer um das Leben von mehr als hundert Menschen, die sich als Geiseln in den Händen von Terroristen befinden.
Datum: 2024-10-06;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erster-jahrestag-des-terrorangriffs-der-hamas-auf-israel;
Themen: Terrorangriff
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# ?
8. +++ (SEM)
Ministerin Feller erklärte: "Achtzig Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Die systematische Vernichtung der europäischen Juden ist ohne Beispiel.
Aus dem Grauen des Massenmords erwächst für uns die Verantwortung, die Erinnerung wach zu halten und aus der Geschichte zu lernen.
Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz.
"
Datum: 2025-01-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-feller-antisemitismus-hat-unserem-land-keinen-platz;
Themen: Gedenkstätte Auschwitz
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