1. +++ (SEM)

Die Zahnarztpraxen in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland haben höchste Hygienestandards - zum Schutz der Patienten und des Praxisteams.
Es gibt kaum einen Berufsstand, der nach jedem Patienten routinemäßig Flächendesinfektion nutzt, konsequent Händedesinfektion einsetzt, mit Handschuhen, Schutzbrille, Visier und Mund-Nasen-Schutz behandelt und gegenüber Infektionskrankheiten so gut aufgestellt ist wie die Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Und gerade in Zeiten einer Pandemie ist eine gesunde Mundhöhle das A&O, um Infektionskrankheiten zu vermeiden.
Momentan sind die Hygienemaßnahmen in der Zahnarztpraxis über die ohnehin schon sehr hohen Standards nochmals gesteigert worden, um die Patientinnen und Patienten, sowie das Praxisteam optimal zu schützen.
Gerade Vorsorgetermine sollten daher wie gewohnt durchgeführt werden, um eine Karies frühzeitig zu behandeln, eine erneute Parodontitis-Erkrankung zu vermeiden aber auch, um frühzeitig Krebs in der Mundhöhle - zum Beispiel ein Zungenrandkarzinom - zu erkennen.

Datum: 2020-05-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gemeinsamer-appell-von-gesundheitsminister-laumann-und-der-aerzteschaft-notwendige;
Themen: Praxen # ?, Vorsorgeuntersuchungen # ?, Zahnarztpraxen # ?, Praxisbesuche # ?, Praxisteam # ?, Kliniken # ?, Arztpraxen # ?, Zahnärzteschaft # ?, Angst # ?, Gesundheitsminister # ?

2. +++ (SEM)

60 Prozent der Verletzungen durch häusliche Gewalt finden sich im Bereich von Gesicht, Mund und Kiefer.
Um die Opfer von Gewalt besser unterstützen zu können, haben die Zahnärztekammern Nordrhein sowie Westfalen-Lippe und die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Nordrhein sowie Westfalen Lippe einen sogenannten Forensischen Befundbogen erstellt, der den Zahnärztinnen und Zahnärzten hilft, Verletzungen zu dokumentieren.
Diese frühzeitige und vor allem rechtssichere Dokumentation ist für eine spätere strafrechtliche Verfolgung und damit auch für den Weg heraus aus der Gewaltspirale wichtig: "Einige Verletzungen, insbesondere im Schleimhautbereich der Mundhöhle, sind nur wenige Tage nachweisbar", berichtet Dr. Ralf Hausweiler, Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein, "zudem ermöglicht der Befundbogen den Opfern eine vor Gericht verwertbare Dokumentation der Gewalteinwirkungen."
Darüber hinaus können Zahnärzte den Geschädigten Anlaufstellen zur Unterstützung vermitteln - oder im Fall von Kindern seit kurzer Zeit auch direkt das Jugendamt informieren, wenn sie eine Kindeswohlgefährdung vermuten.
Um die Kollegenschaft für dieses wichtige Thema und vor allem einen empathischen Umgang mit Opfern von Gewalt zu sensibilisieren, bietet die Zahnärztekammer Nordrhein regelmäßig Fortbildungen zu diesem Thema an.

Datum: 2023-04-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/zahnaerzte-helfen-opfern-von-haeuslicher-gewalt;
Themen: häusliche Gewalt # ?, Verletzungen # ?, Kindesmisshandlungen # ?, Zahnärztinnen # ?, Kiefer # ?, Engagement der Zahnärzteschaft # ?, Fragenbogen # ?, Gewalteinwirkungen # ?, Hämatome # ?, Mundhöhle # ?