1. +++ (SEM)

Eine Vergrößerung von Armut und Elend, von Schwangeren- und Säuglingssterblichkeit sowie der Verbreitung von Infektionskrankheiten ist vorprogrammiert, wenn Familienplanungsdienste wie International Planned Parenthood Federation (IPPF) ihre Finanzierungsgrundlage verlieren.
IPPF und ihre weltweit 170 Mitgliedsorganisationen betreiben in Entwicklungsländern auch HIV/AIDS-Präventionsprogramme, Mütter- und Kindergesundheitsdienste sowie Zika-Informationsstellen.
Ihre Arbeit muss, auch mit Unterstützung aus Deutschland, unbedingt erhalten bleiben", erklärte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens nach dem Bundesratsvotum.
Millionen von Menschen verlieren den Zugang zu Angeboten der Gesundheitsprävention und Familienplanung, wenn die nach ersten Berechnungen mindestens rund 600 Mio. Dollar US-Finanzhilfen (ca. 560 Mio. EUR) ersatzlos wegfallen.
Deshalb haben die Niederlande kurzfristig einen neuen Hilfe-Fonds "SHE DECIDES" ins Leben gerufen.

Datum: 2017-02-10; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-erfolgreicher-nrw-antrag-im-bundesrat-hilfe-fonds-soll;
Themen: Gesundheitsprävention # ?, globaler Süden # ?, Us-Entwicklungshilfe-Mittel # ?, angemessener finanzielle Betrag # ?, neuer Hilfe-Fonds # ?, internationale Gesundheitsdienste # ?, komplette Arbeit # ?, humanitäre Katastrophe # ?, Millionen # ?, Verhinderung # ?

2. +++ (SEM)

Das Land hat in den vergangenen Jahren in der Hebammenkunde wie auch in anderen Berufen Modelle zur Akademisierung der Ausbildung unterstützt, um jungen Menschen neben der bewährten Ausbildung an den Hebammenschulen auch eine akademische Ausbildung zu ermöglichen und so den Beruf für möglichst viele junge Menschen auch mit unterschiedlichen Schulabschlüssen attraktiv zu machen.
"Für diese zusätzliche hochschulische Berufsausbildung muss der Bund endlich eine dauerhafte Grundlage schaffen", sagte die Ministerin.
Weil die Situation der Hebammen und Entbindungspfleger aus Sicht der NRW-Gesundheitsministerin schon seit Jahren Anlass zur Sorge gibt, hat das Gesundheitsministerium bereits im Jahr 2014 einen "Runden Tisch Geburtshilfe" einberufen, der Ende 2015 seinen Abschlussbericht vorgelegt hat.
Die Empfehlungen werden seitdem im Gesundheitsministerium geprüft und umgesetzt, soweit in dem weitgehend auf Bundesebene zu regelnden Themenbereich eigene Handlungsmöglichkeiten des Landes bestehen.
So trat eine überarbeitete landesrechtliche Hebammengebührenordnung (gültig für sog. Privatpatientinnen) jüngst zum 6. April 2017 in Kraft und zur ebenfalls empfohlenen Reform der landesrechtlichen Berufsordnung hat bereits die Verbändeanhörung zu einem neuen Entwurf stattgefunden.

Datum: 2017-05-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-hebammen-brauchen-bessere-rahmenbedingungen-und-muessen-im;
Themen: Entbindungspfleger # ?, Gesundheitssystem # ?, starke Lobby # ?, Ausgang von Beleghebammen # ?, Geburtshilfe-Abteilungen # ?, Hebammenverbände # ?, Leistungserbringerverbände # ?, NRW-Gesundheitsministerin # ?, NRW-Ministerin # ?, Schiedsverfahren der Qualität # ?