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Zu diesem Zweck sollen in den Städten, Gemeinden und Kreisen sogenannte Präventionsketten aufgebaut werden, um bereits bestehende Angebote für Kinder und Familien besser zu vernetzen und um diejenigen gezielt zu erreichen, die Hilfe brauchen.
Wie eine gut aufeinander abgestimmte, kommunale Präventionskette aussehen kann, zeigten die 18 Modellkommunen im Rahmen einer Ausstellung.
Für die gesamte Phase des Aufwachsens von Kindern bis zum Berufseinstieg stellten sie Beispiele guter Praxis vor, wie das Screeningverfahren für Neugeborene in Moers oder die individuelle Bildungsbegleitung in den Beruf in Hamm.
Dabei wurde noch einmal deutlich, dass das, was die eine Kommune braucht, in der anderen nicht unbedingt nötig ist oder anders gestaltet werden muss.
Dass ein vorbeugender Ansatz dazu führt, Geld gezielter und wirksamer zu investieren, zeigt das Beispiel Bielefeld: Hier wurde eine frühzeitige und individualisierte Unterstützung für Kinder und Eltern angeboten, die alleine nicht zurechtkamen - anstelle eines Pauschalangebots von Betreuung in Tagesgruppen.
Datum: 2014-08-29;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/zwischenbilanz-kein-kind-zuruecklassen-ministerpraesidentin-hannelore-kraft-politik;
Themen: Zwischenbilanz
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