1. +++ (SEM)

Dabei wird ein Grundwasserkörper dann als insgesamt belastet eingestuft, wenn aufgrund erhöhter Messwerte festgestellt wird, dass mindestens ein Fünftel der Fläche des Grundwasserkörpers belastet ist.
Schaut man auf die Messstellen, weisen im landesweiten Durchschnitt rund 13 Prozent aller Messstellen in Nordrhein-Westfalen Nitratgehalte über 50 mg/l auf.
Auswertungen für den Nährstoffbericht 2017 zeigen, dass durchschnittlich 20 Prozent der landwirtschaftlich beeinflussten Messstellen und rund 8 Prozent der nicht landwirtschaftlich beeinflussten Messstellen in Nordrhein-Westfalen erhöhte Nitratwerte aufweisen.
"Daraus wird deutlich, dass wir weiter differenzieren müssen, damit wir zielgerichtet handeln können.
Und da wir nicht alle hundert Meter eine Messstelle einrichten können, setzen wir hier verstärkt auf wissenschaftlich fundierte Modellierungen.

Datum: 2019-09-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/duengeregulierung-zu-hohe-nitratbelastung-des-grundwassers-gezielt-reduzieren;
Themen: Landwirte # ?, Haupteintragsquellen # ?, Messstellen in Nordrhein-Westfalen # ?, gezielte Maßnahmen # ?, Auswertungen # ?, nordrhein-westfälisches Umweltministerium # ?, Herausforderungen der Wasserwirtschaft # ?, Pflanzenbedarf # ?, Spezialberater # ?, beeinflusste Messstellen # ?

2. +++ (SEM)

Aufgrund der in einigen Regionen weiterhin zu hohen Nitratwerte im Grundwasser müssen wir hier nachjustieren - und nicht nur, weil Strafzahlungen aus Brüssel drohen.
" Der Schutz des Grund- und Trinkwassers habe oberste Priorität.
In Gebieten, in denen die Nitratwerte im Grundwasser deutlich überhöht sind, kündigte Nordrhein-Westfalen zusätzliche Maßnahmen zur Überprüfung und Qualitätssicherung des Grundwasser-Messnetzes an.
Ein weiteres Thema der Konferenz ist die Einführung eines staatlichen Tierwohlkennzeichens.
In einem gemeinsamen Antrag fordern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ein verlässliches und verständliches Label sowie eine Vereinheitlichung bestehender Kennzeichnungen.

Datum: 2019-04-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/fruehjahrs-agrarministerkonferenz-landau-nordrhein-westfalen-will-nachhaltigkeit;
Themen: gemeinsamer Antrag # ?, Tierschutz # ?, Frühjahrsagrarministerkonferenz # ?, Versorgungsstationen # ?, nordrhein-westfälischer Vorsitz # ?, Grundwasserschutz # ?, Nachhaltigkeit # ?, Vereinheitlichung # ?, nachhaltige Landwirtschaft # ?, Export # ?

3. +++ (SEM)

Diese Mängel wurden und werden behoben.
Zudem wurden fehlerhafte Messstellen ausgesondert, sukzessive ersetzt oder saniert, um eine Fehlinterpretation zum Beispiel der Nitratwerte auszuschließen.
"Weil die Qualität und Repräsentativität der Messstellen aufgrund verschärfter Düngeanforderungen aktuell in der Diskussion sind, wollen wir gerade in den Gebieten, in denen die Nitratwerte im Grundwasser deutlich überhöht sind, weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergreifen", kündigte Ministerin Heinen-Esser an und fügte hinzu:
"Unser Grundwassermessnetz in Nordrhein-Westfalen ist bereits eines der dichtesten und engmaschigsten Deutschlands.
Unser Ziel ist nun, unsere Messstellen nach dem aktuellen Stand der Technik weiter zu optimieren und neue Standards in der Qualitätssicherung zu setzen.

Datum: 2019-04-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/grundwasserqualitaet-messnetz-wird-ueberprueft;
Themen: externer Gutachter # ?, Repräsentativität # ?, Qualitätskontrolle # ?, Beschaffenheit # ?, Stand der Technik # ?, Qualitätssicherung # ?, Grundwasserverordnung # ?, Messnetz in Nordrhein-Westfalen # ?, Priorität von Messstellen # ?, Schritt der Evaluation # ?

4. +++ (SEM)

Gleichzeitig bekräftigen die Ministerinnen ihren Einsatz für sauberes Grundwasser, insbesondere in stark belasteten Gebieten.
Julia Klöckner: "Grundwasserschutz geht uns alle an, und Grundwasserschutz geht nur mit, nicht gegen die Bauernfamilien.
Die Branche erbringt bereits Leistungen, die ihnen einiges abverlangt, um auf die zu hohen Nitratwerte wirksam zu reagieren.
2017 wurde die Düngeverordnung überarbeitet.
Weitergehende Maßnahmen stehen nun an, die sicher stellen sollen, dass Dünger bei den Pflanzen ankommt, sie ernährt, aber nicht ins Grundwasser gelangt.

Datum: 2019-04-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/grundwasserschutz-geht-nur-mit-den-bauern-julia-kloeckner-und-ursula-heinen-esser;
Themen: 7-Punkte-Programm # ?, Grundwasserschutz # ?, Landwirte # ?, Bundesministerin für Ernährung # ?, Unterstützung für Bauernfamilien # ?, gemeinsames Papier # ?, saubres Grundwasser # ?, Düngung # ?, Bewältigung # ?, Arbeitsalltag von Bauernfamilien # ?

5. +++ (SEM)

Nordrhein-Westfalen befürchtet, dass juristische Schritte der Deutschen Umwelthilfe kontraproduktiv sein könnten
20. November 2019 phb Wasser Arbeiten Prüfen Foto: panthermedia.net / Fabrice Michaudeau
Das Land Nordrhein-Westfalen hält die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für sauberes Wasser für nicht zielführend und kontraproduktiv und hat die Sorge, dass ein Klageverfahren in der aktuellen Phase die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Senkung der Nitratwerte im Grundwasser ausbremsen könnte.
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Das Land Nordrhein-Westfalen hält die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für sauberes Wasser für nicht zielführend und kontraproduktiv und hat die Sorge, dass ein Klageverfahren in der aktuellen Phase die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Senkung der Nitratwerte im Grundwasser ausbremsen könnte.

Datum: 2019-11-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/grundwasserschutz-handlungsbedarf-steht-ausser-zweifel-fuer-diese-erkenntnis-bedarf;
Themen: Nitratwerte # ?, aktuelle Phase # ?, Klageverfahren # ?, zahlreiche Maßnahmen # ?, Senkung # ?, Landwirtinnen # ?, absolutes Unverständnis # ?, erforderliche Lösungsansätze # ?, kontraproduktive Schritte # ?, weitere Verschärfungen # ?

6. +++ (SEM)

Die Schülerin wollte mit diesem Projekt herausfinden, ob es durch diesen biochemischen Ansatz möglich ist, Stickoxide zu molekularem Stickstoff abzubauen und so die Luftverschmutzung durch Stickoxide einzudämmen.
"Schüler experimentieren" (ab der 4. Klasse bis 14 Jahre)
1. Preis (200 Euro) Dass zwei von vier Trinkwasserbrunnen im Raum Nordwalde niedrigere Nitratwerte aufweisen, nahmen die beiden Schülerinnen Maria Knaub und Stefanie Fuchs vom Gymnasium Augustinianum in Greven zum Anlass, den "Nitratgehalt in Trinkwasser" zu untersuchen.
Mit Hilfe verschiedener Eisendisulfid-Erz-Granulate - bekannt auch als "Katzengold" oder "Schwefelkies" - starteten sie eigene Versuche zur aktiven Nitrat Eliminierung.
Angetrieben von ihrer Sorge um Nitratbelastung im Grundwasser und den Gefahren für Ökosysteme und Gesundheit haben sie Versuchsreihen zur Filtration und der resultierenden, nachweisbaren Reduktion des Nitrats zu elementarem Stickstoff entwickelt.

Datum: 2019-09-24; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/staatssekretaer-dr-bottermann-verleiht-sonderpreis-umwelt-junge-forscherinnen-und;
Themen: Heustoffe # ?, Beschichtungen # ?, Papierproduktion # ?, Ratsgymnasium # ?, junge Forscherinnen # ?, herausragende Arbeiten # ?, Umweltministerium # ?, Versuche # ?, hervorragende Leistungen # ?, Forscher # ?