1. +++ (SEM)

Finanzminister Norbert Walter-Borjans und Wirtschaftsminister Garrelt Duin fordern die Bundesregierung nachdrücklich auf, sich bei der EU dafür einzusetzen, dass die Förderbanken bei der Bankenabgabe nicht benachteiligt werden.
Auf Initiative der Landesregierung empfahlen die maßgeblichen Ausschüsse des Bundesrates, eine Belastung der Förderbanken mit Beiträgen zu einem Abwicklungsfonds zu verhindern.
Aus dem Topf soll die Abwicklung maroder Banken finanziert werden, damit künftig am Ende nicht mehr der Steuerzahler für die Pleite einer Bank zahlen muss.
Öffentliche Förderbanken wie die NRW.Bank sind jedoch bereits mit staatlichen Haftungsgarantien gegen einen Zusammenbruch gesichert.
Finanzen Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Datum: 2014-11-14; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/foerderbanken-der-laender-nicht-benachteiligen;
Themen: Bankenabgabe # ?, Abwicklungsfonds der Branche # ?, Beiträge eines Abwicklungsfonds # ?, Pleite # ?, marode Banken # ?, staatliche Haftungsgarantien # ?, öffentliche Förderbanken # ?, Ausschüsse des Bundesrats # ?, Bundesregierung # ?, Topf # ?

2. +++ (SEM)

"Transfergesellschaften sind kein unnötiger Luxus, wie uns manche glauben lassen.
Transfergesellschaften sind ein wichtiges Instrument, um Menschen wieder in Arbeit zu bringen," so der Staatssekretär im NRW-Arbeitsministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, anlässlich der Tagung "Am Wandel wachsen - Mit Beschäftigungstransfer Verantwortung für Mensch und Region" in Bochum.
Nordrhein-Westfalen habe sich bei der Schlecker-Pleite sehr früh für eine Transfergesellschaft stark gemacht.
Das Vorhaben sei aber an den Mehrheitsverhältnissen im Bund und der strikt ablehnenden Haltung der FDP in der Bundesregierung gescheitert.
"Es war dadurch klar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen die Kündigungen klagen, Investoren abgeschreckt und das Firmenschild Schlecker aus dem Stadtbild verschwinden würde."

Datum: 2012-10-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/arbeitsministerium-staerkt-transfergesellschaften;
Themen: Transfergesellschaften # ?, Massenentlassungen # ?, Neckermann # ?, unvermeidbarer Personalabbau # ?, letzte Zeit # ?, Insolvenz # ?, Tagesordnung # ?, Diskussionen # ?, Firmenschild # ?, Schleckerpleite # ?

3. +++ (SEM)

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Firmenpleiten in Nordrhein-Westfalen gingen 2014 um 11,1 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2001 zurück
Minister Duin: In NRW sind die Unternehmensinsolvenzen stärker gesunken als im Bund.

Datum: 2015-03-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/firmenpleiten-nordrhein-westfalen-gingen-2014-um-111-prozent-auf-den-niedrigsten;
Themen: Unternehmensinsolvenzen # ?, Amtsgerichte # ?, gutes Signal # ?, Bundeszahlen # ?, Firmenpleiten in Nordrhein-Westfalen # ?, Insolvenzanträge # ?, robuste Verfassung # ?, Vorjahr # ?, mittelständische Unternehmen # ?, Wirtschaftsstandort # ?

4. +++ (SEM)

In diesem Zusammenhang setzt sich Ministerin Steffens auch für eine Aufwertung der Pflegeberufe ein.
Alten- und Krankenpflege sind fachlich und sozial herausfordernd, zukunftssicher und bieten eine sinnstiftende berufliche Tätigkeit.
Dass diese Berufe heute trotzdem für viele Menschen nicht attraktiv seien, habe auch mit falschen politischen Signalen zu tun, erklärt Steffens: "Bei jeder großen Firmenpleite hat irgendwer die Idee, es sollen möglichst viele Arbeitssuchende 'mal schnell' zu Pflegekräften umgeschult werden.
Dadurch entsteht der fatale Eindruck: 'Pflege - das kann nach kurzer Zeit doch jede und jeder'.
Solche Diskussionen tragen dazu bei, dass diesen Berufen die verdiente gesellschaftliche Anerkennung verwehrt bleibt.

Datum: 2013-05-10; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-kampf-gegen-pflegenotstand-muss-den-koepfen-anfangen;
Themen: pflegebedürftige Frau # ?, Wahrscheinlichkeit # ?, Alter # ?, weitgehendes Thema # ?, menschenwürdige Pflege # ?, Pflegenotstand # ?, Muttertag # ?, Pflegebedürftige in Nordrhein-Westfalen # ?, Köpfe # ?, Männer # ?