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An vielen Orten in Nordrhein-Westfalen konnte das Getreide, vor allem Weizen, erst später eingeholt werden, da es zu nass war.
Im Extremfall waren einzelne Bestände durch die anhaltende Feuchtigkeit so stark ausgewachsen, dass sie mit dem Mähdrescher nicht mehr geerntet werden konnte.
Wirklich belastbare Zahlen können dieses Jahr daher nur für die Wintergerstenernte genannt werden, die mit überdurchschnittlichem Ergebnis von 8,1 Tonnen pro Hektar und guten Qualitäten vor der Regenphase abgeschlossen wurde.
Bei Winterweizen schwanken die Erträge zwischen 9 Tonnen pro Hektar, die mit guter Qualität vor Mitte Juli gedroschen wurden, und Flächen, die vielerorts gar nicht mehr zu ernten waren.
Um sich selbst ein Bild von der regional schwierigen Situation vieler landwirtschaftlicher Betriebe zu machen und über vorläufige Ernteergebnisse zu berichten, hat Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Karl Werring, das Gut Marienfeld in Titz besucht, ein Ackerbaubetrieb im Kreis Düren.

Datum: 2023-08-28; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erst-hitze-dann-viel-regen-schwierige-ernte-nordrhein-westfalen-im-jahr-2023;
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