1. +++ (SEM)

Ich freue mich sehr, dass Nordrhein-Westfalen diesen wichtigen Schritt bei der Verfolgung von antisemitischen Straftaten nun geht.
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Nach Impulsvorträgen von Prof. Lars Rensmann, Universitätsprofessor an der Universität Passau, und Oberstaatsanwalt Andreas Franck, Antisemitismusbeauftragter der bayerischen Justiz, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Medien in einer Podiumsdiskussion über strafrechtliche Verfolgung von Antisemitismus, Betroffenenperspektive und staatsanwaltschaftliche Praxis.
Anschließend hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Workshops Gelegenheit zum Kennenlernen und freien Austausch.

Datum: 2022-04-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/dialog-zwischen-juedischen-mitbuergerinnen-und-mitbuergern-und;
Themen: Antisemitismusbeauftragte # ?, Strafverfolgerinnen # ?, Verbände des Lands # ?, Staatsanwaltschaften des Lands # ?, Generalstaatsanwaltschaften # ?, strafrechtliche Verfolgung # ?, jüdische Mitbürgerinnen # ?, antisemitische Straftaten # ?, Strafverfolgungsbehörden # ?, Bundesministerin # ?

2. +++ (SEM)

Eine neue empirische Untersuchung zur Verbreitung antisemitischer Vorurteile und Ressentiments in der Gesellschaft soll dazu beitragen, weitere Strategien für das gezielte Vorgehen gegen Antisemitismus zu entwickeln.
Diese Untersuchung soll die aktuell unzureichende Datenlage verbessern.
Sie wird gemeinsam mit den ausgewiesenen Experten Professor Dr. Heiko Beyer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Professor Dr. Lars Rensmann von der Universität Passau durchgeführt.
Die Studie beleuchtet die unterschiedlichen milieuspezifischen und situativen Ausprägungen antisemitischer Rede- und Verhaltenspräferenzen und soll mit der zu gewinnenden Datenbasis den Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen gerade in spezifischen sozialen und situativen Kontexten, Formen und Ausmaßen erfassen und die Milieus erhellen.
Aus den Ergebnissen sollen dann Handlungsempfehlungen für die Arbeit der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesregierung entwickelt werden, die eine gezieltere Präventionsarbeit ermöglichen.

Datum: 2022-10-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-fuehrt-dunkelfeldstudie-zu-antisemitismus-durch;
Themen: Dunkelfeldstudie # ?, gezieltes Vorgehen # ?, neue empirische Untersuchung # ?, antisemitische Vorurteile # ?, Universität Passau # ?, Ressentiments # ?, Verbreitung # ?, Kooperationsvereinbarung # ?, Landesregierung # ?, Gesellschaft # ?

3. +++ (SEM)

Dies wiederum ermöglicht die schnellere und konsequentere Reaktion auf entsprechende Tendenzen und Vorkommnisse.
Außer uns als den unmittelbar Betroffenen dürften auch die politisch verantwortlichen Institutionen von der Arbeit der Meldestellen profitieren, da sie zukünftig über eine verlässlichere und verwertbarere Datenlage für die Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung verfügen werden", so Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Der Leiter der Meldestelle, Jörg Rensmann, sagte: "RIAS NRW versteht sich als zivilgesellschaftliches Sprachrohr aller von Antisemitismus bedrohten oder betroffenen Menschen.
Uns können alle Ausdrucks- und Erscheinungsformen von Antisemitismus im Alltag, strafbare und nichtstrafbare Vorfälle ganz einfach gemeldet werden.
Dabei nutzen wir ein breites und lokal gut verankertes Netzwerk, um zu sensibilisieren und Beiträge zu Prävention und Intervention zu leisten.

Datum: 2022-04-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/meldestelle-fuer-antisemitismus-nimmt-arbeit-auf;
Themen: Strafbarkeitsgrenze # ?, antisemitische Vorfälle # ?, Judenfeindlichkeit # ?, Antisemitismusbekämpfung # ?, Diskriminierung # ?, Zentralrat von Juden # ?, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit # ?, Arbeit der Meldestelle # ?, Arbeit von Meldestellen # ?, Relevanz von Vorfällen # ?

4. +++ (SEM)

Zu den Aufgaben der Antisemitismusbeauftragten gehört es unter anderem, präventive Maßnahmen der Antisemitismusbekämpfung zu koordinieren und als Ansprechpartnerin für Opfer von antisemitischen Taten zur Verfügung stehen.
Zudem legt sie dem Landtag jährlich einen Bericht über ihre Arbeit vor und empfiehlt darin Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus.
Erst in der vergangenen Woche hat die Antisemitismusbeauftragte zusammen mit Innenminister Herbert Reul sowie Professor Dr. Heiko Beyer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Professor Dr. Lars Rensmann von der Universität Passau eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung einer Studie unterzeichnet:
Eine neue empirische Untersuchung zur Verbreitung antisemitischer Vorurteile und Ressentiments in der Gesellschaft soll dazu beitragen, weitere Strategien für das gezielte Vorgehen gegen Antisemitismus zu entwickeln.

Datum: 2022-10-18; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/sabine-leutheusser-schnarrenberger-bleibt-antisemitismusbeauftragte-des-landes;
Themen: Antisemitismusbeauftragte des Lands # ?, Weiterbestellung # ?, vorherige Landesregierung # ?, Landeskabinett # ?, jüdisches Leben # ?, Schrecke der Shoa # ?, erschütternde Zahlen # ?, frohe Landesregierung # ?, glasklare Haltung # ?, wichtiger Kampf # ?

5. +++ (SEM)

Darüber hinaus offenbaren die Ergebnisse eine signifikante diskriminierende Handlungspräferenz: Befragte würden im Durchschnitt häufiger jüdische (und Schwarze) Mitreisende im Zug im Vergleich zu nicht-jüdischen meiden.
Diese Erkenntnisse zeichnen ein alarmierendes Bild der Verbreitung antisemitischer Haltungen und ihrer potenziellen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben.
Prof. Dr. Lars Rensmann: "Die Studie bietet die bisher umfassendsten Erkenntnisse zur Verbreitung und zu den Formen und Faktoren des Antisemitismus in der Gesellschaft.
Besonders besorgniserregend ist die Akzeptanz von Antisemitismus, und insbesondere des israelbezogenen, bei Teenagern.
Fast die Hälfte der Befragten hegt camouflierte antisemitische Ressentiments, insbesondere verschwörungsmythisch und erinnerungsabwehrende.

Datum: 2024-09-24; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/antisemitismus-nordrhein-westfalen-studie-zeigt-grosse-verbreitung-und-hohe;
Themen: große Verbreitung # ?, hohe Zustimmungswerte # ?, antisemitische Vorurteile # ?, Befragte # ?, antisemitische Einstellungen # ?, Quotenverfahren # ?, Antisemitismusformen # ?, holocaustbezogener Antisemitismus # ?, Gesamtgesellschaft # ?, Formen # ?

6. +++ (SEM)

3. Juni 2026 Titelbild des Jahresberichts 'Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2025' von RIAS NRW.
Das Titelblatt zeigt ein blaues geometrisches Muster sowie das Logo der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen.
Der Leiter der Meldestelle RIAS NRW, Jörg Rensmann, und Dr. Oren Osterer, Geschäftsführer der Kölner Synagogengemeinde haben ihn gemeinsam mit Familien- und Integrationsministerin Verena Schäffer am Mittwoch, 3. Juni 2026, vorgestellt.
Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration

Datum: 2026-06-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/zahl-antisemitischer-vorfaelle-erreicht-2025-neuen-hoechststand;
Themen: antisemitische Vorfälle # ?, neuer Höchststand # ?, blaues geometrische Muster # ?, Rensmann # ?, Titelblatt # ?, Titelbild # ?, Recherchestelle # ?, Jahresbericht # ?, Meldestelle # ?, Informationsstelle # ?