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2008 hat das Land NRW daher das Programm "Reine Ruhr" ins Leben gerufen, das sowohl Maßnahmen zur Vermeidung von Mikroschadstoffen, zur Verminderung von Einträgen an der Quelle der Industrieeinleitung als auch die Ertüchtigung kommunaler Kläranlagen und Maßnahmen bei der Trinkwasseraufbereitung beinhaltet.
Vorrangiges Ziel ist die Vermeidung von Schadstoffeinträgen an der Quelle.
Weil in einer dichtbesiedelten Region wie dem Ruhrgebiet auch immer wieder Restbelastungen behandelt werden müssen, ist die Ertüchtigung der Wasseraufbereitungsanlagen in den Wasserwerken an der Ruhr ebenfalls von großer Bedeutung.
"Unser Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft sicher zu betreiben und auf eventuelle Havarien und neue Mikroschadstoffe vorbereitet zu sein", sagte Minister Remmel.
Zurzeit werden zwölf Wasserwerke an der Ruhr mit weitergehender Aufbereitungstechnik betrieben - sie erfüllen bereits die Anforderungen an eine nachhaltige und langfristig zuverlässige Wasserversorgung.
Datum: 2017-01-27;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-hoechster-technischer-standard-fuer-die-sicherung-des-trinkwassers;
Themen: Ruhr
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