1. +++ (SEM)

Ungarn hatte in Zuckermaissaatgut, das von Deutschland aus vermarktet wurde, Spuren von gentechnisch verändertem Mais (circa 0,1 Prozent) gefunden und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) informiert.
Das BVL wiederum hat das Land Nordrhein-Westfalen informiert.
Das betroffene Saatgut stammt ursprünglich von einer Saatzuchtfirma in den USA.
Die nachgewiesenen gentechnischen Veränderungen MON88017 und MON89034 sind in der EU für Mais als Lebensmittel und Futtermittel zugelassen, aber nicht für den Anbau.
Aktuell verfolgen die Länderbehörden die Lieferkette um zu ermitteln, ob und wo das betreffende Saatgut bereits ausgesät wurde.

Datum: 2020-06-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/bundesamt-informiert-konventionelles-saatgut-mit-spuren-von-gentechnisch;
Themen: kleine Fläche # ?, konventionelles Saatgut # ?, veränderte Samen # ?, geringer Anteil # ?, Bundesamt # ?, Saatzuchtfirma in USA # ?, Zuckermaissaatgut # ?, betreffendes Saatgut # ?, Gentechniküberwachung in Nordrhein-Westfalen # ?, Saatgutüberprüfungen # ?