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Vor drei Jahren wurde in der Raffinerie der Firma Shell in Wesseling ein Leck in einem unterirdischen Rohr entdeckt, aus dem rund eine Million Liter Kerosin in den Boden versickerten.
Es folgten weitere Unfälle und Betriebsstörungen wie eine Verpuffung im Jahr 2013 mit zwei Schwerverletzten und ein Brand Anfang des Jahres 2014.
Das Ergebnis eines jetzt vorgelegten Gutachtens zum Sicherheitsmanagement belegt, dass das Risiko für derartige Unfälle durch ein besseres Sicherheitsmanagementsystem hätten vermieden oder reduziert werden können, wenn der Stand der Technik für Neuanlagen konsequenter auch auf die bestehenden Anlagen angewendet und Sicherheitsvorgaben besser umgesetzt worden wären.
Ein einzelner, ereignisrelevanter Mangel, der als vordergründige Ursache für alle Ereignisse anzusehen ist, konnte nicht festgestellt werden.
Insgesamt haben die Gutachter 63 einzelne Empfehlungen abgegeben, um das Sicherheitsmanagement der Raffinerie in Wesseling und in Köln-Godorf zu verbessern und damit weitere Zwischenfälle zu vermeiden.
Datum: 2015-04-16;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-schutz-von-mensch-und-umwelt-hat-oberste-prioritaet;
Themen: RAF-Finerie
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